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Martin Schulz gibt Wolfgang Schäuble Mitschuld an Europa-Krise

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Mitschuld an Krise in Europa  

EU-Parlamentspräsident Schulz erhebt schwere Vorwürfe gegen Schäuble

27.11.2015, 19:21 Uhr | t-online.de

Martin Schulz gibt Wolfgang Schäuble Mitschuld an Europa-Krise. Martin Schulz kritisiert Wolfgang Schäuble. (Quelle: dpa)

Martin Schulz kritisiert Wolfgang Schäuble. (Quelle: dpa)

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) erhebt schwere Vorwürfe gegen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Er gibt ihm eine Mitschuld daran, dass Europa zunehmend auseinanderdriftet.

"Die harte Haltung mancher europäischer Regierungen in der Flüchtlingskrise ist weniger eine Retourkutsche an Angela Merkel oder Sigmar Gabriel, sondern an gewissen Leuten in der Berliner Wilhelmstraße“, sagte Schulz dem "Spiegel".

Die Wilhelmstraße in der Hauptstadt ist der Sitz von Schäubles Finanzministerium.

"Ganz sicher ist er eine Reizfigur"

Ganz sicher sei der Finanzminister für viele eine Reizfigur. "Es mag zynisch sein, aber es ist gerade Payback-Time in Brüssel, jetzt kriegen wir die Quittung für dieses Verhalten" in der Eurokrise, so Schulz.

Damals hätten manche aus Deutschland "mächtig die Muskeln spielen lassen" und seien "ganz scharf" darauf gewesen, "den anderen einzuhämmern, sich ein Beispiel am deutschen Modell zu nehmen".

In Deutschland weiterhin beliebt

In Deutschland erfreut sich Schäuble indes weiterhin großer Beliebtheit: Auf Platz eins der nach Ansicht der Befragten wichtigsten zehn Politiker liegt weiterhin der Bundesfinanzminister.

Auf einer Skala von plus fünf bis minus fünf kommt er auf einen unveränderten Durchschnittswert von 2,2. Auf Platz zwei folgt Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) mit 1,9 knapp vor dem CDU-Abgeordneten Wolfgang Bosbach mit 1,7. Auf Platz vier landet Kanzlerin Angela Merkel (CDU), die sich leicht auf einen Wert von 1,6 verbessert.

Unterstützung für Hollande

Während Schäuble in der EU die harte Linie fährt, unterstützt Parlamentspräsident Schulz den französischen Staatspräsidenten François Hollande bei seinen Bemühungen, für Frankreich mehr Spielraum beim Stabilitäts- und Wachstumspakt zu erhalten.

"Der französische Staatspräsident hat nach den Anschlägen von Paris ganz andere Sorgen. Frankreich braucht mehr Polizei, Sicherheitskräfte, Integrationsanstrengungen", so Schulz.

Die Regeln würden zwar weiter gelten. "Aber wenn man ständig nur auf die eigene Interpretation pocht, wirkt das schnell oberlehrerhaft."

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