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Austrittsgespräche starten  

Brexit-Minister verspricht "glänzende Zukunft"

19.06.2017, 11:10 Uhr | dpa, AFP, df

or Beginn der Brexit-Verhandlungen heute in Brüssel sagte der Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (Montag), dass er eine neue Mehrheit gegen den Brexit für möglich halte. (Screenshot: Reuters)
Gabriel hält Kehrtwende der Briten für möglich

Die Tür zur EU stände für Großbritannien weiterhin offen.

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hält dagegen eine Brexit-Kehrtwende für möglich. (Quelle: t-online.de)


In Brüssel beginnen die ersten offiziellen Gespräche über den EU-Austritt Großbritanniens. Der britische Brexit-Minister verspricht seinen Mitbürgern für die Zukunft noch einmal blühende Landschaften.

Vor dem Beginn der Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens hat der britische Brexit-Minister David Davis den Bürgern seines Landes eine "glänzende neue Zukunft" versprochen. Eine Zukunft, "in der wir unsere Grenze kontrollieren und unsere eigenen Gesetze erlassen dürfen, wie es unabhängige, souveräne Staaten tun", sagte Davis laut einer Mitteilung seines Ministeriums.

"Deal für ein wirklich globales Britannien"

Er werde auf einen "Deal" hinarbeiten, der "für alle Teile des Vereinigten Königreichs" funktioniere und es dem Land ermögliche, "ein wirklich globales Britannien zu werden". Der EU-Ausstieg bedeute aber nicht, dass Großbritannien Europa den Rücken zukehren werde, so Davis. Man sehe sich auch künftig als "Partner und Verbündeter unserer Freunde auf dem ganzen Kontinent".

Spekulationen über ein mögliches zweites Referendum über den Brexit erteilte er eine Absage. "Es sollte keinen Zweifel geben", sagte Davis, "wir verlassen die Europäische Union."

David Davis führt die britischen Austrittsbehandlungen. (Quelle: AP/dpa/Yui Mok)David Davis führt die britischen Austrittsbehandlungen. (Quelle: Yui Mok/AP/dpa)

Der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel hält dagegen immer noch für möglich, dass sich in Großbritannien eine neue Mehrheit gegen den Brexit ergibt, sagte er den Zeitungen des Redaktions-Netzwerks Deutschland. "Nach und nach spricht sich ja jetzt herum, dass die Briten einen hohen Preis bezahlen für den Austritt", erklärte Gabriel. 

Gabriel setzt auf die junge Generation

Bemerkenswert sei, dass in Großbritannien die breite Mehrheit der jungen Leute proeuropäisch sei und keinen Brexit wolle. "Dieser Faktor ist bereits bei der jüngsten Unterhauswahl wirksam geworden, und aus dieser Bewegung könnte irgendwann auch eine neue Mehrheit bei Wahlen und Abstimmungen werden."

Brexit-Minister Davis kam am Morgen in Brüssel erstmals mit EU-Chefunterhändler Michel Barnier zu Gesprächen zusammen. Ziel des Treffens ist es, sich zunächst auf den Ablauf und die Organisation der Verhandlungen zu einigen.

Barnier will bis Jahresende über drei Bereiche verhandeln: die Rechte von gut drei Millionen EU-Bürgern in Großbritannien, den Status der Grenze zwischen Nordirland und Irland sowie die finanziellen Forderungen der EU an Großbritannien.

Abschließen will Barnier die komplexen Gespräche bis Oktober 2018, damit eine Austrittsvereinbarung noch rechtzeitig vor dem EU-Austritt Großbritanniens Ende März 2019 ratifiziert werden kann.

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