Startseite
  • Sie sind hier: Home > Nachrichten > Ausland >

    UN drohen Sudan und Südsudan mit Sanktionen

    ...
    t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

    UN drohen Sudan und Südsudan mit Sanktionen

    02.05.2012, 21:04 Uhr | dpa

    UN drohen Sudan und Südsudan mit Sanktionen. Ausgebranntes Auto in Heglig, Sudan: Die UN haben den Sudan und Südsudan dringend aufgefordert, innerhalb von drei Monaten zu einer Friedensvereinbarung zu kommen.

    Ausgebranntes Auto in Heglig, Sudan: Die UN haben den Sudan und Südsudan dringend aufgefordert, innerhalb von drei Monaten zu einer Friedensvereinbarung zu kommen. (Quelle: dpa)

    New York (dpa) - Die Vereinten Nationen haben dem Sudan und dem Südsudan mit Sanktionen gedroht, wenn die afrikanischen Länder nicht sofort ihre Feindseligkeiten einstellen. Der UN-Sicherheitsrat verabschiedete am Mittwoch eine Resolution, die "weitere Maßnahmen" möglich macht.

    In dem Papier wird ausdrücklich auf Kapitel VII verwiesen - der Teil der UN-Charta, der wirtschaftliche Sanktionen oder sogar die Entsendung von Truppen regelt. Der Sudan und Südsudan streiten um die rohstoffreiche Grenzregion.

    In der Resolution werden beide Seiten aufgefordert "sofort alle Feindseligkeiten einzustellen" und innerhalb von 48 Stunden zu erklären, die Beschlüsse der Afrikanischen Union und des UN-Sicherheitsrates zu befolgen. Zudem sollten beide Länder "bedingungslos" ihre Streitkräfte wieder auf das jeweils eigene Territorium zurückziehen und keine Rebellengruppen mehr unterstützen. Auch die "feindselige Propaganda und die provozierenden Stellungnahmen in der Presse" müssten sofort gestoppt werden.

    Der Sudan war bis Juli vergangenen Jahres noch das größte Land Afrikas. Nach einem jahrzehntelangen Bürgerkrieg mit Millionen Toten hatten sich der rohstoffreiche und kaum erschlossene "schwarze" Süden aber vom arabisch dominierten Norden getrennt. Es ist aber immer noch unklar, wem die ölreichen Regionen im Grenzgebiet gehören. Anfang April hatte der Südsudan ein wichtiges Ölfeld besetzt, das allgemein als Territorium des Nordens gilt. Daraufhin hatten sudanesische Kampfflugzeuge den Süden bombardiert.

    "Beide Länder stehen an der Schwelle zu einem Krieg - und das nach der furchtbaren Erfahrung beider Völker in den letzten Jahrzehnten", sagte US-Botschafterin Susan Rice. In der Region gebe es "eine lange Geschichte von gemachten und von gebrochen Versprechen". Das würden die UN nicht mehr hinnehmen. "Wir stehen bereit, notwendige Sanktionen umzusetzen." Deutschlands Botschafter Peter Wittig nannte die Resolution eine "klare Botschaft" an die beiden Regierungen. Wittig betonte, dass die Afrikanische Union federführend bei der Klärung der Krise sein müsse.

    Leserbrief schreiben

    Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

    Name
    E-Mail
    Betreff
    Nachricht

    Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

    Artikel versenden

    Empfänger

    Absender

    Name
    Name
    E-Mail
    E-Mail
    Anzeige
    News-Video des Tages
    Zur Rede gestellt 
    Falscher Bettler will gerade in sein teures Auto steigen

    Monatelang soll der vermeintlich arme Mann vor einer Kirche gesessen haben. Video

    Anzeige

    Shopping
    tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
    THEMEN VON A BIS Z

    Anzeige
    shopping-portal