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    Hollande oder Sarkozy: Frankreich entscheidet über künftigen Präsidenten

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    Frankreich entscheidet über künftigen Präsidenten

    06.05.2012, 13:30 Uhr | dapd

    Hollande oder Sarkozy: Frankreich entscheidet über künftigen Präsidenten. Hollande oder Sarkozy? Spannende Stichwahl in Frankreich (Quelle: Reuters)

    Hollande oder Sarkozy? Spannende Stichwahl in Frankreich (Quelle: Reuters)

    17 Jahre nach François Mitterrand könnte heute erstmals wieder ein Sozialist zum französischen Staatspräsidenten gewählt werden. François Hollande geht als Favorit gegen den konservativen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy ins Rennen um den Élysée-Palast. Rund 45 Millionen Franzosen sind aufgerufen, in einer Stichwahl zu entscheiden.

    Hollande will den Sparkurs abmildern und setzt auf Wachstum. Er lag in letzten Umfragen mit vier bis acht Punkten in Führung und hatte im ersten Durchgang vor zwei Wochen rund eine halbe Millionen Stimmen mehr erhalten. Sarkozy will an seinem Reformkurs festhalten. Er gab sich trotz seines Rückstandes bis zuletzt zuversichtlich, noch für eine Sensation sorgen zu können.

    Hollande verärgert deutsche Regierung

    Der Wahlausgang wird in Europa mit Spannung erwartet. Insbesondere die Ankündigung Hollandes, den Fiskalpakt für die Eurozone nur bei einer Ergänzung um Wachstumsmaßnahmen ratifizieren zu lassen, hatte die deutsche Regierung verärgert. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wies die Forderung nach einem kreditfinanzierten Konjunkturprogramm ab.

    Hohe Schulden seien eine der wesentlichen Ursachen der Krise, sagte der CDU-Politiker dem "Focus". Deshalb könne man jetzt "nicht ernsthaft fordern, zur Lösung der Krise noch mehr Schulden zu machen. Das wäre so wie ein Schwur, sich bessern zu wollen, aber vorher noch etwas zu sündigen." Das von Frankreich und anderen Staaten angestrebte Wachstum lasse sich auch ohne zusätzliche Ausgaben erreichen, betonte der Finanzminister. "Für Strukturreformen brauchen Sie kein Konjunkturprogramm."

    Erste Prognosen über den Ausgang werden am späten Nachmittag erwartet: Französischsprachige Medien aus Belgien und der Schweiz haben angekündigt, auf ihren Internetseiten ab 18 Uhr die ersten Umfrageergebnisse zu veröffentlichen. In Frankreich ist die Publikation vor Schließung der Wahllokale um 20 Uhr verboten

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