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Mutter verhindert Blutbad in US-Kino

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Mutter verhindert Blutbad in US-Kino

17.11.2012, 16:30 Uhr | dpa

Mutter verhindert Blutbad in US-Kino. Das "Century 16-Theater" - Schauplatz des Kino-Blutbads von Aurora.

Das "Century 16-Theater" - Schauplatz des Kino-Blutbads von Aurora. (Quelle: dpa)

Washington/Bolivar (dpa) - Eine aufmerksame Mutter soll in den USA ein Blutbad ihres Sohnes verhindert haben. Wie lokale Medien im Bundesstaat Missouri berichteten, nahm die Polizei den 20-Jährigen aus der Stadt Bolivar am Donnerstag fest.

Er habe dort zuerst ein Massaker in einer Freitags-Vorstellung des neuen "Twilight"-Films anrichten wollen, sich aber dann entschieden, die Schießerei in einen Supermarkt zu verlegen. Alarmiert von den Waffen- und Munitionsvorräten ihres Sohnes, hatte die Mutter jedoch die Polizei gerufen.

Am 20. Juli waren bei einer Premiere des jüngsten "Batman"-Films in Aurora (Colorado) zwölf Menschen getötet worden. Der 24-jährige James Holmes steht deshalb vor Gericht. In Bolivar wollte der 20-Jährige die Tat kopieren, wie es im Polizeibericht heißt. Er habe sich zwei Waffen sowie 400 Patronen besorgt. "(Er) gab an, dass er bereits Karten für den "Twilight"-Film gekauft hatte ... und dass er an diesem Abend Menschen im Kino erschießen wollte", zitiert die "Bolivar Herald Free Press" aus dem Vernehmungsprotokoll.

Dann habe der Mann sich überlegt, dass ihm irgendwann die Munition ausgehen könne. Er habe sich daher dafür entschieden, die Schießerei in einen "Walmart"-Laden zu verlegen - dort hätte er auf die Bestände an Munition zurückgreifen können. Anschließend habe er vorgehabt, sich der Polizei zu stellen.

Die Geschädigten des Kino-Massakers von Aurora erhalten eine finanzielle Entschädigung. Das Geld stamme aus privaten Spenden, berichtete die "Denver Post" am Freitag. Die Hinterbliebenen der Todesopfer erhielten jeweils 220 000 Dollar (knapp 173 000 Euro). Dieselbe Summe gehe an fünf Menschen, die dauerhafte Hirnschäden erlitten hätten oder seit der Tat gelähmt seien. Fast drei Dutzend andere Verletzte, die teilweise mehrere Wochen in Kliniken behandelt wurden, können ebenfalls mit Hilfszahlungen rechnen.

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