09.12.2012, 10:35 Uhr | dpa
Ein führender Al-Kaida-Kommandeur ist nach Geheimdienstangaben bei einem US-Drohnenangriff im Norden Pakistans getötet worden. Abu Zaid al-Kuwaiti sei umgekommen, als der unbemannte Flugkörper zwei Raketen auf ein mutmaßliches Extremisten-Versteck im Stammesgebiet Nord-Waziristan an der Grenze zu Afghanistan abfeuerte.
Neben Al-Kuwaiti, der auch als Religionsgelehrter gewirkt haben soll, seien bei dem Angriff mindestens vier weitere Menschen gestorben, sagte ein Geheimdienstvertreter.
Bei einem weiteren Drohnenangriff in Nord-Waziristan sind mindestens drei mutmaßliche Aufständische getötet. Vier Raketen hätten eine Lehmhütte in der Nähe der Stadt Miranshah getroffen, sagte ein Geheimdienstmitarbeiter. Einer der Toten soll der Kuwaiter Mohammad Ahmad al-Mansoor sein, ein persönlicher Helfer von Al-Kuwaiti.
Nord-Waziristan, das an der Grenze zu Afghanistan liegt, gilt als Hochburg der radikalislamischen Taliban und des mit ihnen verbündeten Terrornetzes Al-Kaida. Pakistan fordert ein Ende der amerikanischen Drohnenangriffe. Die USA ignorieren das.
Quelle: dpa
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