Startseite
Sie sind hier: Home > Nachrichten > Ausland >

Ausmaß des Gammelfleisch-Verdachts in Polen unklar

...

Ausmaß des Gammelfleisch-Verdachts in Polen unklar

09.03.2013, 19:12 Uhr | dpa

Ausmaß des Gammelfleisch-Verdachts in Polen unklar. Eine Labor-Mitarbeiterin zeigt eine Testschale mit Fleisch.

Eine Labor-Mitarbeiterin zeigt eine Testschale mit Fleisch. (Quelle: dpa)

Warschau/Berlin (dpa) - Nach einem Verdacht auf Gammelfleisch-Produkte in Polen sind mögliche Auswirkungen auf Nachbarländer wie Deutschland vorerst unklar.

"Bisher gibt es keine Mitteilung im europäischen Schnellwarnsystem über Warenlieferungen in andere Mitgliedsstaaten", sagte eine Sprecherin des Bundesverbraucherministeriums auf Anfrage am Samstag. Die Untersuchungen der polnischen Behörden liefen.

Die oberste Veterinärbehörde in Polen hatte am Freitag mitgeteilt, dass in einem Lager Produkte mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum entdeckt worden seien. Landwirtschaftsminister Stanislaw Kalemba sprach nach dem Fund der tiefgefrorenen Fleischprodukte auf dem Firmengelände von einem klaren Rechtsbruch. Selbst wenn die abgelaufenen Produkte aus den Geschäften nur an den Hersteller zurück gegeben sein sollten, widerspreche dies den Vorschriften der Lebensmittelbehörden.

Nach einem Bericht des polnischen Fernsehsenders TVN sollen alte Waren sogar mit frischem Fleisch vermischt und beispielsweise zu Würsten verarbeitet worden sein. Die Produkte des Unternehmens seien auch nach Deutschland, Irland, Großbritannien und Litauen geliefert worden. Ob alte Fleischwaren wirklich mit frischem Fleisch vermischt und ausgeliefert wurden, wie der Sender berichtet hatte, prüfen polnische Behörden noch.

Im westpolnischen Koszalin nahe der deutsch-polnischen Grenze wurden unterdessen die Kunden der Handelskette Macro gebeten, in den vergangenen Wochen gekauftes Popcorn zurück zu geben. Wie der Nachrichtensender TVN 24 berichtete, wurde der Rückruf mit einer Empfehlung der Gesundheitsbehörden begründet. Nach Informationen des Internetportals "Glos Koszalina" wurden bei einer Routinekontrolle giftige Stoffe gefunden. Der aus Argentinien importierte Mais habe Schimmelpilzgifte (Mykotoxine) enthalten.

"Die Grenzwerte wurden nicht besonders stark überschritten, aber es handelt sich um eines der bedrohlicheren Gifte", sagte ein Sprecher der Behörde dem Portal. Von einer schweren Gefährdung der Verbraucher sei dennoch nicht auszugehen. "Es müssen schon große Mengen des Popcorns verzehrt werden, um negative Auswirkungen zu spüren."

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
Anzeige
Video des Tages
Fieser Scherz 
Frau erlebt große Überraschung in der Küche

Statt Brot und Schinken ist der Truthahn mit etwas ganz Besonderem gefüllt. Video

Anzeige
Weißes Wunder 
Ein Mann vergießt milchige Tränen

Dieser Mann hat sich nicht ohne Grund Milch ins Gesicht geschüttet. mehr

Drei-Tages-Wettervorhersage

Anzeige


Anzeige