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    Paraguay: Konservativer Cartes gewinnt Präsidentenwahl

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    Tabak-Tycoon gewinnt Präsidentenwahl in Paraguay

    22.04.2013, 08:17 Uhr | AFP, dpa

    Paraguay: Konservativer Cartes gewinnt Präsidentenwahl. Horacio Cartes, Paraguay, Präsidentschaftswahl (Quelle: Reuters)

    Millionär Horacio Cartes hat in Paraguay die Präsidenschaftswahl gewonnen. (Quelle: Reuters)

    Der Millionär Horacio Cartes (56) wird neuer Präsident Paraguays. Nach Angaben der Wahlbehörde erhielt der Kandidat der konservativen Colorado-Partei bei der Wahl am Sonntag knapp 46 Prozent der Stimmen.

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    Sein aussichtsreichster Gegner, der Senator Efraín Alegre von der Liberalen Partei, kam auf knapp 37 Prozent. Er gestand seine Niederlage bereits ein.

    Cartes ist einer der reichsten Männer Paraguays. Der 56-jährige Tabak-Tycoon gilt jedoch als politischer Neuling: Er trat erst 2009 der Colorado-Partei bei, ein Jahr später ging er nach eigenen Angaben zum ersten Mal zur Wahl.

    Stroessner-Partei wieder an der Macht

    Mit dem Sieg ihres Kandidaten kehrt die Colorado-Partei des ehemaligen Diktators Alfredo Stroessner an die Macht zurück, die sie mehr als 60 Jahre lang innehatte, bevor sie im Jahr 2008 von einer linksliberalen Koalition um den früheren katholischen Bischof Fernando Lugo abgelöst wurde.

    Die Neuwahl war wegen Lugos Amtsenthebung vor zehn Monaten notwendig geworden: Er wurde für den Tod von elf Landbesetzern und sechs Polizisten bei einem bislang ungeklärten Zusammenstoß in Curuguaty, 200 Kilometer von Asunción, politisch verantwortlich gemacht. Vizepräsident Federico Franco von der Liberalen Partei übernahm daraufhin vorübergehend das Amt.

    Zurück in die Staatengemeinschaft?

    Nach der Absetzung Lugos wurde Paraguay sowohl vom gemeinsamen Markt Mercosur als auch von der südamerikanischen Staatenunion Unasur ausgeschlossen.

    Nach Ansicht der Nachbarn war die Amtsenthebung ein "institutioneller Staatsstreich". Spätestens nach der Amtsübernahme des neu gewählten Präsidenten wird Paraguay voraussichtlich wieder in beide Gemeinschaften aufgenommen werden.

    Amtsübernahme im August

    Die Wahlen an sich verliefen ohne größere Zwischenfälle. Rund 3,5 Millionen Menschen waren zur Stimmabgabe aufgerufen. Die Wahlbeteiligung betrug 68,5 Prozent (2008: 65,4).

    Neben dem Präsidenten wurden auch 45 Senatoren, 80 Abgeordnete, 17 Gouverneure und 18 Mercosur-Abgeordnete Paraguays neu gewählt. Etwa 300 ausländische Beobachter überwachten die Wahlen.

    Der neue Präsident soll das Amt am 15. August vom liberalen Interim-Präsidenten Federico Franco übernehmen.

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