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Hintergrund: 14 Länder mit Homo-Ehe

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Homo-Ehe in 14 Ländern erlaubt

23.04.2013, 21:03 Uhr | AFP

Massendemonstrationen und erbitterten Debatten zum Trotz hat Frankreichs Parlament die Einführung der Homo-Ehe beschlossen. In weltweit 13 Ländern ist sie bereits zulässig, in Deutschland sorgt das Thema noch für Zündstoff.

Die seit 2001 bestehende eingetragene Lebenspartnerschaft gibt homosexuellen Paaren in einigen Bereichen ähnliche Rechte wie Heterosexuellen, doch bei der Steuer und der Adoption von Kindern ist die Gleichstellung noch nicht erreicht.

Die Mehrheit der Franzosen lehnt die Adoptionsrechte gleichgeschlechtlicher Paare ab. Bislang galt die 1999 eingeführte Lebenspartnerschaft für homosexuelle Paare, die sie etwa in bestimmten Steuer- oder sozialen Fragen mit heterosexuellen Paaren gleichstellt.

Eine Übersicht

Niederlande: Als weltweit erstes Land gestand sie 2001 die standesamtliche Ehe auch Homosexuellen zu: mit denselben Rechten und Pflichten wie für Heterosexuelle, darunter auch das Recht auf Adoption.

Belgien: Homosexuelle Paare haben praktisch dieselben Rechte wie Heterosexuelle. Die Ehe zwischen Gleichgeschlechtlichen ist dort seit 2003 erlaubt, die Adoption von Kindern seit 2006.

Spanien: Die Homo-Ehe wurde 2005 eingeführt. Auch die Adoption durch homosexuelle Paare - ob verheiratet oder nicht - ist erlaubt.

Schweden: Als Vorreiter beim Adoptionsrecht erlaubt das Land seit Mai 2009 homosexuellen Paaren, standesamtlich oder kirchlich zu heiraten. Seit 1995 bestand dort bereits die Möglichkeit zur eingetragenen Partnerschaft.

Dänemark: Dort, wo als weltweit erstem Land 1989 die eingetragene Lebenspartnerschaft für Homosexuelle eingeführt wurde, ist die Homo-Ehe seit vergangenem Juni auch kirchlich erlaubt. Das Verbot der künstlichen Befruchtung wurde schon 2007 aufgehoben, seit 2009 ist die Adoption für Homosexuelle erlaubt.

Großbritannien: Das britische Unterhaus stimmte Anfang Februar diesen Jahres für die Einführung der Homo-Ehe. Dem Gesetzesvorhaben zufolge, dem das Oberhaus noch zustimmen muss, sollen sich Schwule und Lesben standesamtlich trauen lassen dürfen.

Den meisten Kirchen wird freigestellt, ob sie die Homo-Ehe zulassen wollen, in der dominierenden Anglikanischen Kirche soll sie jedoch verboten bleiben. Bisher gibt es in Großbritannien eine "bürgerliche Partnerschaft", die Homosexuellen seit 2005 dieselben Rechte bei Adoption, Erbschaft, Arbeit und Rente zugesteht wie Heterosexuellen.

Eingeführt ist die Homo-Ehe zudem bereits in Island, Kanada, Norwegen, Portugal und seit Kurzem auch in Neuseeland. Als erstes Land in Afrika führte Südafrika im November 2006 die Ehe oder Partnerschaft für Homosexuelle mit Adoptionsrecht ein.

Als erstes Land Lateinamerikas tat dies im Juli 2010 Argentinien, kürzlich folgte Uruguay dem Beispiel. In den USA und in Mexiko ist die Homo-Ehe jeweils nur in einigen Landesteilen möglich.

 
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