03.08.2013, 11:30 Uhr | AP/dpa, dpa
Die USA haben eine weltweite Reisewarnung bis Ende August herausgegeben: wegen des erhöhten Risikos von Anschlägen durch Al-Kaida oder Verbündete, wie das US-Außenministerium erklärte.
Besonders gefährdet seien der Nahe Osten, Nordafrika und die arabische Halbinsel. Die Terroristen könnten US-Ziele ins Visier nehmen, aber auch den öffentlichen Verkehr oder touristische Infrastruktur. Eine Erklärung verwies darauf, dass bisherige Anschläge unter anderem U-Bahnen, Zügen, Flugzeugen und Booten galten. US-Bürger werden dazu aufgefordert, besondere Vorsicht bei Auslandsreisen walten und sich bei Konsulaten und Botschaften ihrer Gastländer registrieren zu lassen.
Angesichts der verschärften Sicherheitslage ordnete die US-Regierung zudem an, am Sonntag und möglicherweise für einen längeren Zeitraum vorsorglich 21 US-Botschaften in der gesamten muslimischen Welt zu schließen.
Geschlossen bleiben demnach unter anderem die Botschaften in Bagdad, Kabul, Kairo, Kuwait-Stadt, Dubai sowie Tripolis, Algier und Riad. Ebenfalls nicht öffnen werden die US-Vertretungen in Abu Dhabi, Jordanien, Bangaldesch, Sudan, Bahrain sowie im Jemen und Oman.
Nach Angaben des Außenministeriums planen Al-Kaida-Terroristen und befreundete Organisationen weiterhin Terroranschläge "sowohl in der Region als auch darüber hinaus". Kritisch sei der Zeitraum "zwischen jetzt und Ende August".
Der Vorsitzende des Außenausschusses des US-Repräsentantenhauses, Ed Royce, bestätigte, dass auch die Schließung der US-Vertretungen - vor allem im Nahen Osten und Zentralasien - mit der Bedrohung durch das Terrornetzwerk im Zusammenhang steht.
"Es gab eine Reihe von Drohungen", sagte der republikanische Abgeordnete. "In diesem Fall haben wir einen Schritt unternommen, um unser Personal besser zu beschützen und das sollten wir als Vorsichtsmaßnahme auch tun."
Im vergangenen Jahr hatte das Außenministerium in Washington eine Sicherheitsnotiz an diplomatische US-Einrichtungen in muslimisch geprägten Ländern geschickt, in der vor möglicher Gewalt rund um den Jahrestag der Anschläge vom 11. September gewarnt wird.
Schließlich kam es vor Dutzenden Vertretungen zu Protesten gegen ein antiislamisches Schmähvideo eines US-Bürgers. Im libyschen Bengasi wurden Botschafter Christopher Stevens und drei seiner Mitarbeiter getötet, als militante Extremisten das dortige Konsulat stürmten.
03.08.2013, 11:30 Uhr | AP/dpa, dpa
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