Erhöhte Terrorwarnung
Al-Kaidas Chefbombenbauer entwickelt "geniale" flüssige Bombe11.08.2013, 12:00 Uhr | t-online.de
Ibrahim al-Asiri gilt als Erfinder der Unterhosenbombe. Er wird im Jemen vermutet. (Quelle: Reuters)
In den USA spricht man von der schwersten Terrorbedrohung seit Jahren. 19 US-Botschaften wurden vorübergehend geschlossen. Zudem gab das Außenministerium eine weltweite Reisewarnung heraus. Vor allem der Jemen und der dortige Al-Kaida-Ableger stehen im Fokus der Sicherheitsbehörden. Das Terrornetzwerk macht die Amerikaner mit der Entwicklung immer raffinierterer Sprengsätze offenbar zunehmend nervös. Ein Name taucht dabei immer wieder auf: Ibrahim Hassan al-Asiri.
Der 31-Jährige bereitet US-Terrorfahndern schon länger Kopfzerbrechen. Der Saudi gilt als Chefbombenbauer von Al-Kaida und soll sowohl für den Anschlag auf den damaligen saudischen Geheimdienstchef Mohammed bin Naif als auch für die versuchte Sprengung einer Passagiermaschine im Landeanflug auf Detroit verantwortlich sein.
Schlagzeilen machte vor allem der zweite Anschlag, bei dem der Nigerianer Umar Farouk Abdulmutallab einen Sprengsatz in seiner Unterhose zünden wollte. Als Erfinder der sogenannten Unterhosenbombe gilt Al-Asiri.
Beim Attentat auf bin Naif soll er seinen Bruder mit einer im After versteckten Bombe losgeschickt haben. Der Bruder wurde bei der Detonation zerfetzt. Saudi-Arabiens damaliger Geheimdienstchef überlebte den Anschlag.
Nach Angaben hochrangiger US-Regierungsvertreter ist Al-Asiri bei der Suche nach nicht zu ortenden Sprengsätzen inzwischen noch weiter gekommen. Wie ABC News berichtete, habe er eine flüssige Bombe entwickelt, die bei Sicherheitskontrollen nicht erkannt werden kann.
"Die Methode ist genial", wurde ein Regierungsvertreter zitiert. Dem Bericht zufolge werde Kleidung in eine Flüssigkeit getaucht, die den Stoff nach dem Trocknen explosiv mache.
Zusätzlich denkt Al-Kaida offenbar an die Implantierung von Sprengsätzen in den menschlichen Körper. Wie die "Daily Mail" unter Berufung auf Terrorexperten berichtete, gehe es dabei nicht mehr um Körperöffnungen wie im Fall des Anschlags auf Geheimdienstchef bin Naif.
Stattdessen könnten Sprengsätze operativ im Körper untergebracht werden. Positioniert an der richtigen Stelle, könnte die Wirkung einer Bombe sogar erhöht werden, indem man eine Splitterwirkung erzielt - Splitter aus menschlichen Knochen.
11.08.2013, 12:00 Uhr | t-online.de
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