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Amnesty: Islamischer Staat kämpft auch mit deutschen Gewehren

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Amnesty-Bericht über erbeutete Waffen  

IS kämpft auch mit deutschen Sturmgewehren

08.12.2015, 14:02 Uhr | dpa, AFP

Amnesty: Islamischer Staat kämpft auch mit deutschen Gewehren. Propaganda-Foto des IS: Amnesty International ist überzeugt, dass unter den Waffen der Terroristen auch deutsche Gewehre sind. (Quelle: dpa)

Propaganda-Foto des IS: Amnesty International ist überzeugt, dass unter den Waffen der Terroristen auch deutsche Gewehre sind. (Quelle: dpa)

Der Islamische Staat (IS) nutzt vor allem Waffen, die er von irakischen Streitkräften erbeutet hat - darunter auch deutsche Gewehre. Für die Menschrechtsorganisation Amnesty International steht damit fest: Die jahrelangen internationalen Waffenlieferungen an den Irak haben wesentlich zur Stärke der Terrormiliz beigetragen.

Die vom IS genutzten "zahlreichen und verschiedenartigen Waffen" seien "ein Lehrbeispiel dafür, wie rücksichtsloser Waffenhandel Gräueltaten im großen Stil befördert", erklärte Amnesty in einem Bericht. Der Irak habe zudem versäumt, die Bestände zu regulieren und zu überwachen. So habe der IS einen "beispiellosen Zugang zu Waffen", sagte Amnesty-Waffenexperte Patrick Wilcken.

Waffen aus über zwei Dutzend Staaten

Die erbeuteten Waffen stammen laut Amnesty aus mindestens 25 verschiedenen Ländern, darunter Russland, China, die USA sowie mehrere EU-Länder - inklusive Deutschland. So seien etwa Sturmgewehre aus Belgien, China, Deutschland und den USA im Einsatz.

Erste größere Waffenlieferungen aus diesen Ländern in den Irak erfolgten in den 1970er und 1980er Jahren - zur Unterstützung des ehemaligen Machthabers Saddam Hussein im iranisch-irakischen Krieg. Nach dem Sturz des Diktators im Jahr 2003 kam es zu weiteren umfangreichen Waffendeals mit dem Irak.

Amnesty: Irakisches Waffenarsenal muss stärker bewacht werden

Dem Bericht zufolge fielen dem IS bei der Eroberung der Stadt Mossul im Juni 2014 große Mengen dieser Waffen in die Hände. Auch bei der Eroberung von Armee- und Polizeistützpunkten in Falludscha, Tikrit und Ramadi habe der IS viele Waffen erbeutet.

Amnesty forderte Konsequenzen aus dieser Entwicklung. Besonders seien schärfere Kontrollen der Waffenbestände im Irak notwendig.

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