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Präsidentenwahl in Österreich  

Hofer liegt in knappem Rennen wieder leicht vorn

22.05.2016, 19:34 Uhr | AFP, t-online.de

Österreich: Hofer liegt in knappem Rennen wieder leicht vorn. Norbert Hofer (li.) und Alexander Van der Bellen. (Quelle: AP/dpa)

Norbert Hofer (li.) und Alexander Van der Bellen. (Quelle: AP/dpa)

Der Kandidat der rechtspopulistischen Freiheitlichen Partei (FPÖ), Norbert Hofer, liegt bei der Wahl zum österreichischen Bundespräsidenten laut vorläufigen Endergebnis wieder in Führung. Entschieden ist damit aber noch gar nichts.

Hofer erhielt in der Stichwahl am Sonntag 51,9 Prozent der Wählerstimmen. Sein Konkurrent, der frühere Grünen-Vorsitzende Alexander Van der Bellen, kam auf 48,1 Prozent. Nicht berücksichtigt sind im diesem Ergebnis die Briefwahlstimmen. Diese werden erst am Montag ausgezählt.

Rechnet man diese Wähler, bei denen ein deutlicher Überhang für Van der Bellen erwartet wird, mit ein, sieht es nach einem Patt aus. Der ORF kommt in seiner Hochrechnung inklusive Briefwahlprognose auf jeweils genau 50,0 Prozent. Endgültig feststehen wird der neue Bundespräsident damit erst am Montag. 

Wahlbeteiligung gestiegen

Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 72 Prozent und damit etwa dreieinhalb Prozent über der Beteiligung am ersten Wahlgang.

Vertreter der Regierungsparteien, der sozialdemokratischen SPÖ und der konservativen ÖVP, waren im zweiten Wahlgang nicht mehr dabei. Die beiden Volksparteien waren bei der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen am 24. April abgeschlagen bei etwas über elf Prozent gelandet. 

Sorgenvoller Blick nach Österreich

Beide Kandidaten der zweiten Wahlrunde hatten sich in einem beispiellosen Lager-Wahlkampf um die Nachfolge des im Juli ausscheidenden Bundespräsidenten Heinz Fischer beworben. 

Die Wahl stieß international auf großes Interesse. Das Erstarken der Rechtspopulisten auch in anderen Ländern wird von EU und vielen Regierungen mit Sorge beobachtet. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte sich mit klaren Worten in den österreichischen Präsidentschafts-Wahlkampf eingemischt und vor Hofer gewarnt.

Das neue Staatsoberhaupt wird am 8. Juli vereidigt. Die Amtsdauer beträgt sechs Jahre. Der Bundespräsident darf sich laut Verfassung einmal zur Wiederwahl stellen.


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