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Raumfahrt: US-Astronaut kehrt von ISS zurück und feiert Rekord

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Raumfahrt  

Rekord-Astronaut Williams mit Kollegen zurückgekehrt

07.09.2016, 16:47 Uhr | dpa

Raumfahrt: US-Astronaut kehrt von ISS zurück und feiert Rekord. Die Crew-Mitglieder: NASA-Astronaut Jeffrey Williams und die Kosmonauten Alexei Ovchinin and Oleg Skripochka sind gerade in der Wüste von Kasachstan gelandet.

Die Crew-Mitglieder: NASA-Astronaut Jeffrey Williams und die Kosmonauten Alexei Ovchinin and Oleg Skripochka sind gerade in der Wüste von Kasachstan gelandet. Foto: Maxim Shipenkov / Pool. (Quelle: dpa)

Rückkehr mit Rekord: US-Astronaut Jeff Williams ist mit einer neuen US-amerikanischen Bestmarke von insgesamt 534 Tagen im Weltall in der kasachischen Steppe gelandet.

Die Sojus-Kapsel mit Williams und zwei weiteren Besatzungsmitgliedern der Internationalen Raumstation ISS setzte wie geplant in der früheren Sowjetrepublik in Zentralasien auf, wie die Flugleitzentrale bei Moskau am Mittwoch mitteilte. Für seinen Rekord benötigte Williams seit 2000 insgesamt vier Raumflüge. Bei der nun beendeten Mission arbeitete der 58-Jährige seit März auf der ISS rund 400 Kilometer über der Erde.

Mit Williams kehrten auch die Russen Alexej Owtschinin und Oleg Skripotschka nach 172 Tagen zur Erde zurück. In dem fliegenden Labor arbeiten nun noch eine US-Amerikanerin, ein Russe und ein Japaner.

Den bisherigen US-Rekord hatte Scott Kelly mit 520 Tagen gehalten. Die absolute Bestmarke hält mit 879 Tagen der Russe Gennadi Padalka.

Rund dreieinhalb Stunden nach dem Abdocken von der Raumstation war die Sojus am Mittwoch gegen 3.14 Uhr MESZ (6.14 Uhr Ortszeit) südöstlich der Stadt Scheskasgan zu Boden gegangen. Ein Bergungsteam half den Raumfahrern aus der drei Tonnen schweren, engen Kapsel und trug die Rückkehrer zu Klappsesseln. Ihre Muskeln sind nach fast einem halben Jahr in der Schwerelosigkeit geschwächt. In warme Decken gehüllt und mit heißem Tee versorgt winkte das Trio in die Kameras. Als Willkommensgeschenk gab es eine frische Melone aus Kasachstan.

Zur schnellen Bergung waren rund 150 Helfer mit 18 Geländefahrzeugen und 12 Helikoptern vor Ort. Die Kapsel lag zunächst auf der Seite und musste von den Rettungskräften aufgerichtet werden. Die Sojus war die letzte der russischen TMA-M-Serie, künftig fliegt der Agentur Interfax zufolge eine neue Version zur Raumstation. Voraussichtlich am 23. September starten die Russen Andrej Borisenko und Sergej Ryschikow sowie der Amerikaner Robert Kimbrough vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan aus zur Verstärkung in den Kosmos.

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