Sie sind hier: Home > Nachrichten > Ausland >

Raumfahrt: Astronautin entschlüsselte Erbgut im All

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Rückkehr von ISS  

Astronautin entschlüsselte Erbgut im All

30.10.2016, 14:38 Uhr | dpa

Raumfahrt: Astronautin entschlüsselte Erbgut im All. Die US-Astronautin Kate Rubins zeigt sich nach ihrer sicheren Rückkehr von der ISS gut gelaunt.

Die US-Astronautin Kate Rubins zeigt sich nach ihrer sicheren Rückkehr von der ISS gut gelaunt. Foto: Dmitry Lovetsky. (Quelle: dpa)

Nach 115 Tagen im All sind drei Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation ISS in einer modernisierten Sojus-Kapsel wohlbehalten zur Erde zurückgekehrt.

Die US-Astronautin Kathleen Rubins, der Japaner Takuya Onishi und der Russe Anatoli Iwanischin landeten wie geplant in der Steppe von Kasachstan in Zentralasien, teilte die Leitzentrale in Moskau mit.

Die Molekularbiologin Rubins entschlüsselte erstmals auch im Weltall menschliches Erbgut. Zudem montierten die Kosmonauten einen Adapter, um neuen Raumschifftypen das Andocken am Außenposten der Menschheit zu erleichtern.

Modernisierte Sojus-Kapsel

Für Rubins und Onishi war es der erste Einsatz im Kosmos. Iwanischin war bereits auf der ISS rund 400 Kilometer über der Erde. Die neuartige Sojus-MS (MS steht für Modernisiertes System) verfügt unter anderem über Computer der neuen Generation, die etwa das Lenken erleichtern, sowie über einen besseren Meteoritenschutz.

Etwa dreieinhalb Stunden nach dem Abdocken von der Raumstation ging die Sojus gegen 8.58 Uhr Ortszeit (4.58 Uhr MEZ) südöstlich der Stadt Scheskasgan bei spürbarem Wind zu Boden. Ein Bergungsteam half den Raumfahrern aus der drei Tonnen schweren, engen Kapsel und trug die Rückkehrer zu Klappsesseln. Ihre Muskeln sind nach fast vier Monaten in der Schwerelosigkeit geschwächt. In Decken gehüllt und mit Tee versorgt, winkte das Trio bei leichtem Frost in die Kameras.

Russland kann als einziges Land Flüge zur ISS organisieren

Auf der ISS leisten nun noch die Russen Sergej Ryschikow und Andrej Borissenko sowie ihr US-Kollege Robert Shane Kimbrough Dienst. Am 19. November sollen eine Amerikanerin, ein Russe und ein Franzose zum Forschungslabor fliegen. Nach dem Aus der US-Space-Shuttles 2011 ist Russland das einzige Land, das bemannte Flüge zur ISS organisiert.

Zwischen Moskau und Paris spitzt sich unterdessen ein Konflikt um eingefrorene Konten zu. Russlands Raumfahrtbehörde Roskosmos wirft Frankreich vor, 300 Millionen Euro gesperrt zu haben - Grund ist ein internationaler Gerichtsstreit um den zerschlagenen Ölkonzern Yukos. Roskosmos droht nun damit, Lieferungen an Arianespace einzustellen. Mit Sojus-Raketen werden seit 2011 unter anderem Galileo-Satelliten vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana gestartet.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
News-Video des Tages

Shopping
Shopping
congstar „Smart Aktion“: 300 Min, 100 SMS und 1000 MB
zu congstar.de
Shopping
Portable Bluetooth-Speaker für alle Gelegenheiten
online unter www.teufel.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
THEMEN VON A BIS Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017