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Oppermann: Derzeit keine Flüchtlinge nach Libyen schicken

06.02.2017, 15:31 Uhr | dpa

Migration - Oppermann: Derzeit keine Flüchtlinge nach Libyen schicken. "Um die Schleuserbanden wirksamer zu bekämpfen, müssen wir ihnen die Geschäftsgrundlage entziehen, indem die im Mittelmeer geretteten Flüchtlinge wieder zurückgebracht und zunächst in Nordafrika versorgt und betreut werden", argumentiert Oppermann.

"Um die Schleuserbanden wirksamer zu bekämpfen, müssen wir ihnen die Geschäftsgrundlage entziehen, indem die im Mittelmeer geretteten Flüchtlinge wieder zurückgebracht und zunächst in Nordafrika versorgt und betreut werden", argumentiert Oppermann. Foto: Kay Nietfeld/Archiv. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann hat seinen umstrittenen Vorschlag präzisiert, im Mittelmeer aufgegriffene Flüchtlinge nach Nordafrika zurückzubringen.

Es sei "völlig klar", dass man nach Libyen derzeit keine Flüchtlinge zurückbringen könne, sagte er in Berlin. "Dazu ist dieses Land zu instabil." Gemeinsam mit stabilen Ländern in Nordafrika müsse man aber "international geführte, sichere und menschenwürdige Aufnahmeeinrichtungen in den Transitländern" schaffen, um das kriminelle Schlepperwesen zu beenden.

Oppermann bezog sich auf seinen Gastbeitrag in der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". Darin hatte er sich dafür ausgesprochen, im Mittelmeer gerettete Flüchtlinge nach Nordafrika zurückzubringen, um Schleuserbanden die Geschäftsgrundlage zu entziehen. "Eine Lösung liegt in engerer Zusammenarbeit nicht nur mit dem zerrissenen Libyen, sondern auch mit stabileren Transitländern in Nordafrika - etwa Marokko und Tunesien", schrieb er. Der Beitrag war auch in den Reihen der Sozialdemokraten auf Kritik gestoßen.

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