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Festnahme in Frankreich: Polizei findet Schusswaffen und Sprengstoffmaterial

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Anti-Terror-Einsatz in Frankreich  

Anschlag kurz vor Präsidentschaftswahl verhindert

19.04.2017, 07:46 Uhr | AFP, cwe

Festnahme in Frankreich: Polizei findet Schusswaffen und Sprengstoffmaterial. Mitglieder einer Anti-Terror-Einheit an einer Straßensperre in Marseille. (Quelle: dpa)

Mitglieder einer Anti-Terror-Einheit an einer Straßensperre in Marseille. (Quelle: dpa)

Die Präsidentschaftswahl in Frankreich war offenbar ins Visier von Terroristen geraten. Zwei Männer sollen einen Anschlag geplant haben. Jetzt wurden die Terrorverdächtigen verhaftet.

Die "radikalisierten" Männer hätten "in den kommenden Tagen einen Anschlag auf französischem Boden" geplant, sagte Innenminister Matthias Fekl in Paris. Zumindest einige der französischen Präsidentschaftskandidaten waren vergangene Woche vor den 23 und 29 Jahre alten Männern gewarnt worden.

Die beiden Verdächtigen mit französischer Staatsbürgerschaft wurden am Dienstag im südfranzösischen Marseille gefasst. Bei Wohnungsdurchsuchungen wurden Schusswaffen und Material zur Herstellung von Sprengstoff gefunden, wie aus Ermittlerkreisen verlautete. Staatschef François Hollande sprach von einem "bemerkenswerten" Erfolg der Sicherheitsbehörden.

Kandidaten wurden vorgewarnt

Die rechtspopulistische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen und das Umfeld des Mitte-Kandidaten Emmanuel Macron bestätigten, ihren Sicherheitsdiensten seien am vergangenen Donnerstag Fotos der beiden Verdächtigen übergeben worden.

Bei den konservativen Republikanern von François Fillon hieß es, seine Sicherheitsleute seien am Freitag über "erwiesene Risiken" für den Kandidaten informiert worden. Demnach verstärkte das Innenministerium die Sicherheitsvorkehrungen für eine Wahlkampfveranstaltung Fillons im südfranzösischen Montpellier an diesem Tag. Eingesetzt wurden unter anderem Scharfschützen.

Terrorrisiko "höher als je zuvor"

In Frankreich wird am Sonntag die erste Runde der Präsidentschaftswahl abgehalten. Sie findet wegen der Anschlagsgefahr unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen statt. Gleiches gilt für die Wahlkampfveranstaltungen. Das Terrorrisiko bleibe "höher als je zuvor", warnte Innenminister Fekl am Dienstag. Bei den beiden Wahlrunden am 23. April und 7. Mai werden mehr als 50.000 Polizisten und Soldaten im Einsatz sein.

Frankreich wurde seit Anfang 2015 von einer Reihe islamistischer Anschläge mit insgesamt 238 Todesopfern getroffen. Seit den Pariser Anschlägen vom 13. November 2015 gilt in dem Land der Ausnahmezustand.

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