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Nordkorea: Mattis warnt vor einer Eskalation der Krise

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Militär  

Mattis warnt vor einer Eskalation der Nordkorea-Krise

20.05.2017, 17:30 Uhr | dpa

Nordkorea: Mattis warnt vor einer Eskalation der Krise. US-Verteidigungsminister James Mattis spricht im Pentagon in Washington zu Journalisten.

US-Verteidigungsminister James Mattis spricht im Pentagon in Washington zu Journalisten. Foto: Jacquelyn Martin. (Quelle: dpa)

Washington (dpa) - US-Verteidigungsminister James Mattis hat mit deutlichen Worten vor einer Eskalation der Nordkorea-Krise gewarnt. "Wenn es auf eine militärische Lösung hinausliefe, wäre das in einem unglaublichen Maße tragisch", sagte Mattis am Freitag in Washington.

"Deshalb bemühen wir uns gemeinsam mit der UN, China, Japan und Südkorea darum, einen Ausweg aus der Situation zu finden."

Der Pentagon-Chef verurteilte den jüngsten Raketentest des nordkoreanischen Regimes vom Sonntag. "Sie wollen ganz eindeutig nicht zuhören." Allerdings habe es den Anschein, als zeigten Bemühungen der chinesischen Regierung Wirkung.

Der Konflikt um das nordkoreanische Atomprogramm hatte sich in den vergangenen Wochen zugespitzt. Die US-Regierung setzt derzeit verstärkt auf China und will, dass Peking den Druck gegenüber Pjöngjang erhöht.

Nordkoreas stellvertretender UN-Botschafter Kim In Ryong sagte derweil, die USA müssten den seit dem Ende des Korea-Kriegs im Jahr 1953 geltenden Waffenstillstand durch einen Friedensvertrag ersetzen. Washington müsse zudem seine "feindliche Haltung" gegenüber Nordkorea einstellen.

Ein Sprecher der US-Pazifikflotte bestätigte unterdessen, dass die USA den Flugzeugträger "USS Ronald Reagan" in den westlichen Pazifik entsandt haben. Damit befinden sich nun zwei Flottenverbände in der Region. Der andere ist die "USS Carl Vinson". Dieser Flugzeugträger war Ende April nach einer Serie von nordkoreanischen Raketentests in die Region geschickt worden.

Nach Angaben der US-Marine gibt es aber seit Jahren Doppeleinsätze von Flugzeugträgern im westlichen Pazifik. Die beiden Verbände operierten auch nicht in unmittelbarer Nähe voneinander, erklärte der Sprecher der Pazifikflotte.

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