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Kriminalität - Erfinder Madsen: Journalistin von Luke des U-Boots getötet

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Kriminalität  

Erfinder Madsen: Journalistin von Luke des U-Boots getötet

05.09.2017, 19:10 Uhr | dpa

Kriminalität - Erfinder Madsen: Journalistin von Luke des U-Boots getötet. Das U-Boot des dänischen Ingenieurs Peter Madsen liegt im Hafen von Kopenhagen in einem von der Polizei abgesperrten Bereich.

Das U-Boot des dänischen Ingenieurs Peter Madsen liegt im Hafen von Kopenhagen in einem von der Polizei abgesperrten Bereich. Foto: Jens Dresling/Ritzau Foto. (Quelle: dpa)

Kopenhagen (dpa) - Der dänische Erfinder Peter Madsen hat den Tod der schwedischen Journalistin an Bord seines U-Bootes als Unfall dargestellt. Eine 70 Kilogramm schwere Luke sei der 30-jährigen Kim Wall auf den Kopf gefallen, sagte der Tüftler in Kopenhagen vor Gericht.

Nach einem Tauchgang hätten die beiden frische Luft schnappen wollen. Er habe das Luk für die Frau aufhalten wollen, sei jedoch ausgerutscht und habe es nicht mehr halten können. Mit voller Wucht sei es zugefallen. Als Madsen das U-Boot wieder öffnete, habe er überall Blut gesehen, sagte er der Nachrichtenagentur Ritzau zufolge.

Dem dänischen Erfinder werden Mord und Leichenschändung vorgeworfen. Seit dem Untergang seines selbstgebauten U-Boots "Nautilus" Anfang August sitzt er in Untersuchungshaft. Vor Gericht bekannte er sich der Leichenschändung schuldig. Indem er Walls Leiche dem Meer überlassen habe, habe er die Totenruhe gestört.

Der Torso der Journalistin war später südlich von Kopenhagen angeschwemmt worden. Von ihren Gliedmaßen, ihrem Kopf und ihrer Kleidung fehlt jede Spur. Madsen sagte, dafür sei er nicht verantwortlich. Als er die Leiche der Frau ins Wasser geworfen habe, sei sie noch ganz und bekleidet gewesen. Er habe ihr auch nicht die Metallteile angebunden, die später am Körper gefunden wurden.

Madsen bestritt auch, an Bord des U-Bootes Sex mit der Journalistin gehabt zu haben. Die Beziehung sei rein professionell gewesen. Wall habe um ein Interview gebeten.

Das Boot versenkte Madsen nach dem Vorfall selbst. Er habe nicht damit gerechnet, dass es jemals wieder genutzt werden würde. Daher habe er die Ventile geöffnet, sei auf die Brücke gelaufen und habe ein Boot in der Nähe gerufen.

Nach dem Willen der Anklage soll Madsen nun psychologisch untersucht werden. Das Gericht entschied, dass er mindestens bis zum 3. Oktober in Untersuchungshaft bleibt.

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