Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Internationale Politik >

Israel will Bahnhof in Jerusalem nach Donald Trump benennen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Dank für Jerusalem-Entschluss  

Israel will Bahnhof nach Donald Trump benennen

27.12.2017, 21:30 Uhr | dpa, dru

Israel will Bahnhof in Jerusalem nach Donald Trump benennen. US-Präsident Donald Trump: Hat Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt. (Quelle: Reuters/Carlos Barria)

US-Präsident Donald Trump: Hat Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt. (Quelle: Carlos Barria/Reuters)

Israel feiert Donald Trump für seinen Entschluss, Jerusalem als Hauptstadt des Judenstaates anzuerkennen. Als Dank soll nun ein Bahnhof in der Heiligen Stadt nach dem US-Präsidenten benannt werden.

Ein geplanter Bahnhof nahe der Klagemauer in Jerusalems Altstadt soll nach US-Präsident Donald Trump benannt werden. Transportminister Israel Katz sagte, man danke Trump damit "für seine mutige und historische Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt des Staates Israel anzuerkennen".

Die "Donald John Trump Station" solle im jüdischen Viertel in der Nähe der Klagemauer gebaut werden, der heiligsten Stätte des Judentums, sagte Katz, der auch Geheimdienstminister ist, laut einer Mitteilung des Verkehrsministeriums vom Mittwoch. Es handele sich um die Verlängerung einer neuen Bahnstrecke, die Tel Aviv und Jerusalem künftig in nur noch 28 Minuten verbinden soll. Diese Verlängerung bis zur Klagemauer sei "das wichtigste nationale Projekt, das gegenwärtig vom Transportministerium vorangetrieben wird".

Jerusalem-Entscheidung löste Unruhen aus

Trump hatte die Klagemauer im Mai besucht. Seine Entscheidung, Jerusalem als israelische Hauptstadt anzuerkennen, hat in den Palästinensergebieten und der arabischen Welt Unruhen ausgelöst.

Nach Angaben von Arye Shalicar, Berater von Katz, wird mit der Einweihung der Trump-Station in bis zu fünf Jahren gerechnet. Die Bahnstrecke von Tel Aviv nach Jerusalem, deren Bau rund sieben Milliarden Schekel (1,7 Milliarden Euro) kostet, solle Ende März 2018 fertig sein. Die Verlängerung bis zur Klagemauer solle dann durch einen drei Kilometer langen Tunnel führen und Haltestellen in mehr als 50 Metern Tiefe haben. Die Kosten der Verlängerung werden auf 2,5 Milliarden Schekel (600 Millionen Euro) geschätzt.

Im Oktober hatte Katz bereits eine riesige Tunnelbohrmaschine in Tel Aviv nach der UN-Botschafterin der USA, Nikki Haley benannt. Er begründete dies mit Haleys Einsatz für Israel in den Vereinten Nationen.

Die Klagemauer ist die am häufigsten besuchte Stätte in Israel. Rund elf Millionen Juden und Touristen aus aller Welt besuchen jährlich die Mauer am Fuße des Tempelbergs, den Muslime Al-Haram al-Scharif (Das edle Heiligtum) nennen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • erdbeerlounge.de
  • kino.de
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018