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Pjöngjang provoziert mit neuen Raketenstarts

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Nordkorea  

Pjöngjang provoziert mit neuen Raketenstarts

13.07.2009, 09:23 Uhr | dpa, AFP

Was bezweckt Nordkorea mit seinen Raketentests? (Foto: Reuters)Was bezweckt Nordkorea mit seinen Raketentests? (Foto: Reuters)

Nordkorea hat am Samstag ein halbes Dutzend ballistischer Testraketen abgefeuert und damit die Spannungen im Streit um seine Atomwaffen- und Raketenprogramme weiter verschärft.

Das südkoreanische Verteidigungsministerium teilte mit, dass das Militär des kommunistischen Nachbarlandes zwischen 8.00 Uhr und 16.10 Uhr (Ortszeit) sechs Raketen in Richtung Japanisches Meer abgefeuert habe. Die Raketen hätten wahrscheinlich eine Reichweite von 400 Kilometern, sagte ein Sprecher.

Raketentyp unklar

Der öffentliche südkoreanische Rundfunksender KBS berichtete unter Berufung auf Militärkreise, dass es sich um ballistische Kurzstreckenraketen des Typs Scud gehandelt haben könnte. Diese haben 400 bis 500 Kilometer Reichweite. Es werde jedoch nicht ausgeschlossen, dass Nordkorea auch Mittelstreckenraketen des Typs Rodong getestet habe, die neben Südkorea auch Japan erreichen können. Deren Reichweite von 1000 bis 1400 Kilometern könnte für die Testreihe gekürzt worden sein.

Sicherheitsrat verschärfte Sanktionen vor Kurzem

Südkorea und Japan verurteilten die jüngsten Raketentests als Provokation. Damit verletze Nordkorea "klar die Resolutionen 1695, 1718 und 1874 des UN-Sicherheitsrats, die Nordkorea jede Aktivität im Zusammenhang mit ballistischen Raketen verbieten", hieß es in einer Erklärung des Außenministeriums in Seoul. Das höchste UN-Gremium hatte zuletzt vor gut drei Wochen die Sanktionen gegen Nordkorea wegen eines zweiten Atomtests und weiterer Provokationen des Landes verschärft.

Mit Schwung ins Ziel

Ballistische Raketen werden nur in der ersten Phase ihres Fluges angetrieben und gesteuert. Nach Beendigung dieser Phase folgen sie ihrer vorher berechneten ballistischen Flugbahn. Je nach Bauart können solche Raketen auch mit atomaren Sprengköpfen bestückt werden.


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