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    Syrien-Konflikt: Fast 200 Tote bei Kampf um Polizeischule in Aleppo

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    Syrien: Fast 200 Tote bei Kampf um Polizeischule

    04.03.2013, 08:13 Uhr | dpa-AFX, dapd

    Syrien-Konflikt: Fast 200 Tote bei Kampf um Polizeischule in Aleppo. Fast 200 Tote forderte die Schlacht um die Polizei-Akademie.  (Quelle: Reuters)

    Fast 200 Tote forderte die Schlacht um die Polizei-Akademie. (Quelle: Reuters)

    Syrische Rebellen haben nach Angaben von Aktivisten den Großteil einer Polizeiakademie außerhalb der Stadt Aleppo eingenommen. Bei den heftigen Kämpfen um das Areal in Chan al Asal seien in den vergangenen acht Tagen mindestens 200 Soldaten und Rebellenkämpfer getötet worden, teilte die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.

    Bei den Toten in der nordwestsyrischen Provinz Aleppo handle es sich um Aufständische und Sicherheitskräfte. Allein am Sonntag seien mindestens 34 Soldaten getötet worden. Auch aus anderen Landesteilen wurden Kämpfe gemeldet, die Angaben konnten aber von unabhängiger Seite nicht überprüft werden. 

    Aufstand forderte schon 70.000 Tote

    Seit dem Beginn des Aufstandes gegen Syriens Staatschef Baschar al-Assad vor knapp zwei Jahren wurden in dem Land nach Angaben der Vereinten Nationen etwa 70.000 Menschen getötet.

    EU will Rebellen militärisch ausbilden

    Großbritannien und möglicherweise auch Frankreich wollen nach "Spiegel"-Informationen die syrischen Rebellen militärisch ausbilden. Die EU habe den Weg für die Entsendung von Militärausbildern freigemacht, berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin.

    Offiziell spreche Brüssel nur von "technischer Unterstützung". Intern hätten die EU-Staaten aber klargestellt, dass damit auch die Ausbildung von Kämpfern an Waffen gemeint sei. Deutschland werde keine Experten schicken, heiße es aus Kreisen der Bundesregierung. 

    Waffenlieferungen aus "strategischem Interesse des Westens"

    Großbritannien hatte im EU-Ministerrat auch für die Bewaffnung syrischer Rebellen geworben, sich aber nicht durchgesetzt. Wolfgang Ischinger, Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, plädierte dem "Spiegel" zufolge aus strategischem Interesse des Westens für Waffenlieferungen an die Gegner Präsident Baschar al-Assads. 

    "Bislang haben wir die Grundlage dafür gelegt, dass wir in der Nach-Assad-Welt keine Freunde mehr in Syrien haben", sagte er. Das Argument, Waffen könnten in falsche Hände gelangen, ziehe nicht. "Wenn der Westen die Waffen selbst liefert, hat er noch eher die Chance, Einfluss darauf zu nehmen, was mit ihnen passiert."

    Vorwürfe aus Syrien nach London

    Der syrische Staatschef Baschar al-Assad hat Großbritannien vorgeworfen, "Terroristen" in seinem Land mit Waffen versorgen zu wollen. In einem seltenen Interview mit der britischen Presse sagte Assad der "Sunday Times", die Regierung in London könne nicht glaubhaft für eine Verringerung der Gewalt eintreten, "während sie Terroristen militärisch unterstützen will". 

    Großbritannien habe in den vergangenen Jahrzehnten oder auch Jahrhunderten bei verschiedenen Themen eine höchst destruktive Rolle gespielt. Die derzeitige Regierung in London stehe mit "ihrer einfältigen und unreifen Rhetorik" in dieser Tradition.

    Widerstand gegen Lockerung des Waffenembargos

    Die EU-Staaten haben ein Waffenembargo gegen Syrien verhängt. Besonders Großbritannien drang darauf, die Bestimmungen abzuändern, um eine stärkere Unterstützung der gegen Assad kämpfenden Aufständischen zu ermöglichen. Eine Lockerung des Waffenembargos stieß unter den anderen EU-Staaten jedoch auf Widerstand. 

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