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    Syrische Rebellen nehmen UN-Blauhelme als Geiseln

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    Syrische Rebellen nehmen UN-Blauhelme als Geiseln

    07.03.2013, 13:31 Uhr | dpa, AFP

    Syrische Rebellen nehmen UN-Blauhelme als Geiseln. UN-Soldaten auf den Golan-Höhen - eine Gruppe der Friedenstruppen wurde nun von syrischen Rebellen entführt (Quelle: Reuters)

    UN-Soldaten auf den Golan-Höhen - eine Gruppe der Friedenstruppen wurde nun von syrischen Rebellen entführt (Quelle: Reuters)

    Der UN-Sicherheitsrat hat die sofortige Freilassung der von syrischen Rebellen als Geiseln genommenen UN-Blauhelmsoldaten gefordert. Das mächtigste UN-Gremium hatte eine Sondersitzung einberufen, nachdem rund 30 Kämpfer eine Gruppe von mehr als 20 UN-Beobachtern in der Nähe der Golan-Höhen an der Grenze zu Israel in ihre Gewalt gebracht hatten.

    Anders als zunächst berichtet, handele es sich nicht nur um 20 Blauhelmsoldaten, sondern um mehr, sagte Russlands UN-Botschafter Vitali Tschurkin, der dem Sicherheitsrat vorsitzt. "Das ist eine Gegend, die weder von Syrien noch von Israel wirklich kontrolliert wird, quasi Niemandsland", fügte er hinzu.

    Soldaten waren unbewaffnet

    Die Soldaten gehören der UNDOF-Mission an, die seit den 1970er Jahren eine syrisch-israelische Waffenruhe auf den Golan-Höhen überwacht. "Sie sind unbewaffnet und haben mit dem derzeitigen Konflikt in Syrien nichts zu tun", sagte Tschurkin. "Das ist eine schwerwiegende Missachtung der UN. Anscheinend wollen einige Gruppen derzeit unbedingt die geografischen Grenzen des Syrien-Konflikts ausweiten."

    Die Hintergründe der Gefangennahme und die Identität der Kämpfer waren unklar. Die UN machte auch keine Angaben zur Nationalität der gefangen genommenen Beobachter, die sich auf einer "regulären Nachschubmission" befunden hätten.

    Nach Angaben der syrischen Opposition soll es sich aber um UN-Mitarbeiter von den Philippinen handeln. In den vergangenen Wochen waren mehrfach Geschosse aus Syrien auf den von Israel besetzten Golan-Höhen eingeschlagen. In dem arabischen Land herrscht ein blutiger Bürgerkrieg. 

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