Startseite
  • Sie sind hier: Home > Nachrichten > Ausland > Krisen & Konflikte >

    US-Veteranen üben "schlimmste Folter" im Irak aus

    ...
    t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

    "Schlimmste Folter" unter US-Aufsicht

    07.03.2013, 08:12 Uhr | dpa

    US-Veteranen üben "schlimmste Folter" im Irak aus. Irak: Mit höchster Zustimmung aus dem Pentagon sollen zwei US-Veteranen ein Folternetzwerk aufgebaut haben. (Quelle: Reuters)

    Irak: Mit höchster Zustimmung aus dem Pentagon sollen zwei US-Veteranen ein Folternetzwerk aufgebaut haben. (Quelle: Reuters)

    Hochrangige Kriegsveteranen aus den USA sollen laut britischen Medien geheime Foltergefängnisse im Irak aufgebaut und geleitet haben. Zwei Leiter, James Steele und James Coffman, hätten direkt Bericht an Verteidigungsminister Donald Rumsfeld beziehungsweise US-General David Petraeus erstattet, zitierten der "Guardian" und die BBC Zeugen.

    Steele und Coffman sollen für die USA bereits in den "schmutzige Kriege" genannten Einsätzen in Mittelamerika während der 1980-er Jahre gefoltert haben, berichtet die Zeitung.

    Was wusste der Verteidigungsminister?

    Die Polizeigefängnisse im Irak gelten als Ort schlimmster Folter während des US-Militäreinsatzes von 2003 bis 2011. Sollten sich die gemeinsam mit der BBC veröffentlichten Recherchen erhärten, würde sich damit Folter bis in hohe Ränge der US-Regierung nachweisen lassen.

    Top-Nachrichten
    Unsere wichtigsten Themen

    Bisher hatten die USA stets behauptet, dass die Folterfälle, beispielsweise im Militärgefängnis Abu Ghoreib, auf das Fehlverhalten einzelner Soldaten zurückzuführen sei.

    Coffman habe sich in der US-Militärzeitung "Stars and Stripes" als Petraeus' "Augen und Ohren vor Ort" bezeichnet. "Sie arbeiteten Hand in Hand", zitiert der "Guardian" einen General. "Beide wussten von allem, was dort passierte ... der Folter, den schlimmsten Arten von Folter."

    Kein Thema in den USA

    US-Medien hatten die Geschichte zunächst nicht aufgegriffen. Auch das Pentagon war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen, am Mittwoch durften die Mitarbeiter der US-Behörden wegen eines angekündigten Schneesturms zu Hause bleiben. Auslöser für die britischen Recherchen waren Dokumente der Enthüllungsplattform Wikileaks.

    Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir bei bestimmten Themen und bei erhöhtem Aufkommen die Kommentarfunktion nicht zur Verfügung stellen. Warum das so ist, erfahren Sie in einer Stellungnahme der Chefredaktion und in unserem Blog, der sich speziell mit der Kommentarfunktion befasst.

    Leserbrief schreiben

    Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

    Name
    E-Mail
    Betreff
    Nachricht

    Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

    Artikel versenden

    Empfänger

    Absender

    Name
    Name
    E-Mail
    E-Mail
    Anzeige
    News-Video des Tages
    "Transit Elevated Bus" 
    Erfindung könnte bei Verkehrschaos Abhilfe schaffen

    Riesiger Bus soll über regulären Verkehr hinweg fahren. Video


    Shopping
    tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
    THEMEN VON A BIS Z

    Anzeige
    shopping-portal