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Nordkorea zeigt fiktiven Einmarsch in Seoul

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Nordkorea zeigt fiktiven Einmarsch in Seoul

22.03.2013, 15:59 Uhr | AFP, dpa

Nordkorea zeigt fiktiven Einmarsch in Seoul. Screenshot aus dem nordkoreanischen Propaganda-Video: Panzer überrollen die Grenze zu Südkorea (Quelle: AFP)

Screenshot aus dem nordkoreanischen Propaganda-Video: Panzer überrollen die Grenze zu Südkorea (Quelle: AFP)

Nachdem bereits das Weiße Haus und der US-Kongress in Washington in einem Flammenmeer untergingen und New York durch einen Raketenangriff zerstört wurde, schlägt Nordkorea wieder zu - zumindest fiktiv. Ein neues Propaganda-Video zeigt den Einmarsch nordkoreanischer Truppen in die südkoreanische Hauptstadt Seoul.

In dem vierminütigen Video mit dem Titel "Ein kurzer, dreitägiger Krieg" ist zu sehen, wie tausende nordkoreanische Soldaten mit dem Fallschirm über Seoul abspringen. Panzer überrollen die Grenze und besetzen ebenfalls die südkoreanische Hauptstadt.

150.000 "US-Geiseln"

In dem Video sagt ein Sprecher, bei dem Einmarsch seien etwa 150.000 US-Bürger "als Geisel" genommen worden. Drei Tage nach Beginn der Invasion breche in Seoul und anderen Städten des Landes völliges Chaos aus, da es weder Nahrungsmittel und Trinkwasser noch funktionierende Kommunikationsleitungen gebe.

In dieser Situation greife die nordkoreanische Volksarmee ein und bewirke so in nur drei Tagen eine Wiedervereinigung der beiden koreanischen Staaten, heißt es in dem Kommentar weiter.

Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel hatten zuletzt deutlich zugenommen, nachdem Pjöngjang als Reaktion auf die Verschärfung der UN-Sanktionen nach seinem dritten unterirdischen Atomtest den Nichtangriffspakt mit dem Süden aufgekündigt hatte. Zuvor hatte Nordkorea bereits den USA mit einem atomaren Erstschlag gedroht.

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UN untersucht Menschenrechtsverstöße

Die Vereinten Nationen prüfen indes den Vorwurf schwerer Menschenrechtsverstöße in dem abgeschotteten Land. Im Mittelpunkt stehen Gefangenenlager, Hinrichtungen, Folterungen und die Beschränkung der Meinungsfreiheit.

Der UN-Menschenrechtsausschuss in Genf leitete einstimmig auf Antrag Japans eine förmliche Untersuchung durch eine Kommission ein. Zu den drei Mitgliedern gehört Marzuki Darusman, der derzeit UN-Berichterstatter über die Lage der Menschenrechte in Nordkorea ist. In seinem jüngsten Bericht hatte er sich speziell mit den Konzentrationslagern für politische Gefangene befasst, in denen 200.000 Menschen gefangen sein sollen.

Der nordkoreanische Botschafter So Se Pyong erklärte, die Untersuchung diene den Feinden Nordkoreas bei ihrem Versuch, das vom Volk gewählte sozialistische System des Landes zu ändern.

 
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