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Korea-Konflikt: Süd- und Nordkorea nehmen Kaesong wieder in Betrieb

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Entspannung im Korea-Konflikt

Nord- und Südkorea wollen Sonderwirtschaftszone neu starten

11.09.2013, 11:28 Uhr | AP/dpa, dpa

Der Industriepark in Kaesong soll wieder geöffnet werden. (Quelle: Reuters)

Der Industriepark in Kaesong soll wieder geöffnet werden. (Quelle: Reuters)

Fünf Monate nach ihrer Schließung soll die von Nord-und Südkorea gemeinsam betriebene Sonderwirtschaftszone Kaesong wiedereröffnet werden. Vertreter beider Länder einigten sich nach stundenlangen Verhandlungen darauf, dass der Industriepark ab Montag wieder in Betrieb genommen werden soll, wie das Ministerium für Wiedervereinigung in Seoul mitteilte. Der Komplex ist eine wichtige Devisenquelle für den Norden.

Bereits Mitte August hatten Süd- und Nordkorea ein Grundsatzabkommen zu der Sonderwirtschaftszone geschlossen, die etwa zehn Kilometer hinter der Grenze auf nordkoreanischem Gebiet liegt.

Sie verpflichteten sich darin, schnellstmöglich für die Rückkehr zum normalen Betrieb zu sorgen und Kaesong nicht noch einmal zum Opfer politischer Spannungen werden zu lassen. Ein Datum wurde damals noch nicht festgelegt.

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Sonderwirtschaftszone 2004 gegründet

Der Konflikt auf der koreanischen Halbinsel hatte sich im Frühjahr zugespitzt. Neben der Androhung von Atomangriffen auf die USA und Südkorea schloss Pjöngjang im April Kaesong, das wichtigste Symbol für eine Annäherung beider koreanischer Staaten aus früheren Jahren.

Wegen eines Militärmanövers Südkoreas und der USA zog der Norden seine 53.000 Arbeiter aus der 2004 gegründeten Sonderwirtschaftszone ab und brachte die Produktion zum Erliegen. Der Komplex - eines der wenigen Beispiele für eine zwischenstaatliche Kooperation - wurde daraufhin geschlossen.

Inzwischen mehren sich aber die Zeichen der Entspannung. So soll es noch im laufenden Monat wieder Treffen von Familien geben, die seit dem Koreakrieg in den 50er Jahren getrennt sind. Die im Frühjahr gekappten Kommunikationsleitungen wurden inzwischen wieder hergestellt.

11.09.2013, 11:28 Uhr | AP/dpa, dpa

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