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Internet-Spionage: China wirft USA "Scheinheiligkeit und Arroganz" vor

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China wirft USA "Scheinheiligkeit und Arroganz" vor

14.06.2013, 15:02 Uhr | dpa

Internet-Spionage: China wirft USA "Scheinheiligkeit und Arroganz" vor. Chinas Medien berichten über den nach Hongkong geflüchteten Whistleblower Edward Snowden (Quelle: AP/dpa)

Chinas Medien berichten über den nach Hongkong geflüchteten Whistleblower Edward Snowden (Quelle: AP/dpa)

Im Skandal um die massive US-Internetüberwachung haben Chinas Staatsmedien die USA scharf kritisiert. Die Enthüllung der Spionageprogramme zeige einmal mehr die arrogante Seite der USA, schreibt die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

"Das falsche Image der USA von 'Demokratie, Freiheit und Menschenrechten' fällt in sich zusammen", heißt es in dem Bericht. Der Fall zeige die "Scheinheiligkeit und Arroganz" der USA, schrieb die chinesische Tageszeitung "Global Times".

USA als Täter und nicht als Opfer

Seit den Enthüllungen des Informanten Edward Snowden hatte sich China bislang zurückgehalten. "Wir haben leider keine Informationen dazu anzubieten", sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Hua Chunying, auf wiederholte Fragen von Journalisten.

Die "Global Times" sieht in dem 29-Jährigen nun eine Chance für China: "Die chinesische Regierung sollte mehr harte Informationen von Snowden bekommen, falls er sie hat, und die Beweise in Verhandlungen mit den USA nutzen." US-Behörden hatten China wiederholt Hackerangriffe auf amerikanische Unternehmen und Regierungsstellen vorgeworfen. Jetzt stehen die USA aber als Täter und nicht als Opfer da.

Snowdens Wissen zu nutzen werde die Beziehungen zwischen China und den USA nicht nachhaltig belasten, da Washington vermutlich das gleiche machen würde, schreibt die "Global Times" weiter. Snowden sei "ein politischer Übeltäter gegen die USA, aber was er macht, ist von großem Nutzen für die Welt". Die öffentliche Meinung werde sich gegen Chinas Zentralregierung und die Verwaltung von Hongkong richten, falls Snowden an die USA aufgeliefert würde.

Snowden flüchtete nach Hongkong

Der ehemalige US-Geheimdienstler hatte mit seinen Enthüllungen den amerikanischen Spionage-Skandal ins Rollen gebracht. Er floh in die chinesische Sonderverwaltungsregion Hongkong und hält sich derzeit an einem unbekannten Ort auf.

In einem Interview mit der Hongkonger Zeitung "South China Morning Post" sagte Snowden, dass der US-Abhördienst NSA seit 2009 versucht habe, sich Zugang zu hunderten Zielen in China und Hongkong zu verschaffen. Die Bundesregierung will heute mit Internetunternehmen über die Auswirkungen sprechen.

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