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US-General würde Trump-Befehl zum Atomschlag verweigern

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"Herr Präsident, das ist illegal"  

US-General würde Trump Atomschlag verweigern

19.11.2017, 11:32 Uhr | rtr, AP, jmt

US-General würde Trump-Befehl zum Atomschlag verweigern. U.S.-Präsident Donald Trump: Ein General hat nun angekündigt, illegale Befehle nicht befolgen zu wollen. (Quelle: Reuters/Toru Hanai )

U.S.-Präsident Donald Trump: Ein General hat nun angekündigt, illegale Befehle nicht befolgen zu wollen. (Quelle: Toru Hanai /Reuters)

Der für das US-Atomarsenal zuständige General hat angekündigt, einen illegalen Befehl von Präsident Donald Trump zum Einsatz von Nuklearwaffen zu verweigern. Das Verteidigungsministerium nahm zu der Aussage zunächst keine Stellung.

Der für US-Nukleareinsätze verantwortliche General hat im Konflikt mit Nordkorea um den Gebrauch von Nuklearwaffen vonseiten der USA beschwichtigt. "Ich glaube, einige Leute halten uns für blöd", sagte Kommandeur John Hyten. Er habe dem Präsidenten gesagt, dass er illegale Einsätze nicht ausführen könne.

"So kompliziert ist das nicht"

Stattdessen würde er Trump legale Möglichkeiten vorschlagen, sagte Hyten bei einer Diskussionsrunde des Internationalen Sicherheitsforums in Halifax.  Er berate den Präsidenten, der ihm dann sage, was er zu tun habe. "Was glauben Sie was passieren würde, wenn es etwas Illegales ist? Dann werde ich ihm sagen, 'Herr Präsident, das ist illegal'." Dann würde über Alternativen diskutiert werden. "So kompliziert ist das nicht."

U.S. Air Force General John Hyten: Illegale Befehle werde er nicht ausführen, sagt der Oberbefehlshaber des US-Atomwaffenarsenals. (Quelle: Reuters/Yuri Gripas)U.S. Air Force General John Hyten: Illegale Befehle werde er nicht ausführen, sagt der Oberbefehlshaber des US-Atomwaffenarsenals. (Quelle: Yuri Gripas/Reuters)


Trump hatte Nordkorea bei seiner ersten Rede vor der UN-Vollversammlung mit der "totalen Vernichtung" gedroht. Die zunehmenden Spannungen zwischen beiden Staaten haben bei US-Abgeordneten beider Parteien zu einer Diskussion über die Befugnisse des Staatsoberhaupts geführt.

Am Dienstag beriet ein Senatsausschuss zum ersten Mal seit mehr als vier Jahrzehnten darüber, ob die Autorität des US-Präsidenten zur Anordnung eines Atomwaffenangriffs geändert werden sollte. Das US-Verteidigungsministerium kommentierte die Aussagen des Generals zunächst nicht.

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