21.11.2012, 11:56 Uhr | dapd
Die SPD will im Wahlkampf jeden achten deutschen Haushalt besuchen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Die SPD will den Bürgern im Bundestagswahlkampf 2013 bis zu fünf Millionen Hausbesuche abstatten. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf ein internes Wahlkampfpapier aus dem Willy-Brandt-Haus.
In dem Papier, das der Zeitung vorliegt, heißt es: "Am Ende der Kampagne können wir 5 Millionen Türen erreichen." Das wäre dann jeder achte der rund 40 Millionen Haushalte in Deutschland.
Nach "Bild"-Informationen soll auch SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück bei den Wählern zu Hause klingeln.
Vorbild sind dem Papier zufolge die erfolgreichen Wahlkämpfe von US-Präsident Barack Obama und Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande.
Unterdessen kommt der Wahlkampf langsam so richtig in Gang: Steinbrück nutzt die Aussprache über den Etat des Kanzleramtes für das Wahljahr 2013 zu einer heftigen Attacke gegen Schwarz-Gelb.
Die vergleichsweise gute Lage Deutschlands in der Krise habe nichts mit der Arbeit der derzeitigen Bundesregierung zu tun, sagte der designierte SPD-Kanzlerkandidat im Bundestag.
Er warf der Regierungskoalition massive Versäumnisse etwa auf dem Arbeitsmarkt, bei der Bildung oder beim Umgang mit Alleinerziehenden vor. "Wer alle Kraft braucht, um die Koalition statt unser Land zusammenzuhalten, der sollte in die Rehabilitation."
Quelle: dapd
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