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Pädophilie-Aufsatz: FDP-Politikerin zieht Kandidatur für Bundestag zurück

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30 Jahre alter Pädophilie-Aufsatz

FDP-Politikerin zieht Kandidatur für Bundestag zurück

10.08.2013, 18:36 Uhr | AFP, dpa

Dagmar Döring distanzierte sich deutlich von ihren früheren Äußerungen (Quelle: dpa)

Dagmar Döring distanzierte sich deutlich von ihren früheren Äußerungen (Quelle: dpa)

Als Reaktion auf einen vor über 30 Jahren veröffentlichten Aufsatz über Pädophilie hat eine hessische FDP-Politikerin ihre Kandidatur zur Bundestagswahl zurückgezogen. Die Landesvorsitzende der Liberalen Frauen Hessen, Dagmar Döring, bezeichnete ihre einstigen Äußerungen über Sexualbeziehungen zwischen Kindern und Erwachsenen als aus heutiger Perspektive "völlig inakzeptabel". 

Sie lege ihre Kandidatur für den Bundestagswahlkreis Wiesbaden nieder, schrieb Döring in einem von der FDP veröffentlichten Brief an den Kreisvorsitzenden der Partei in Wiesbaden, Florian Rentsch. Sie wolle Schaden von ihrer Familie und der FDP abwenden, schrieb Döring.

Die 53-Jährige hatte in dem 1980 erschienenen Buch "Pädophilie heute" einen zweiseitigen Aufsatz veröffentlicht, der die damalige Forderung einiger Pädophilie-Gruppen nach Legalisierung sexueller Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern unterstützt.

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"Unreife Gedanken unvorstellbar peinlich"

Die damalige Entwicklung sei für sie heute "gar nicht mehr im Einzelnen nachvollziehbar", schrieb Döring in dem Brief. Sie distanziere sich mit aller Deutlichkeit von allen Schriften und politischen Aktionen aus "diesem früheren Kapitel aus meinem Leben".  Als Ehefrau und Mutter von drei Kindern seien ihr die "damaligen unreifen Gedanken heute unvorstellbar peinlich".

Konfrontiert mit ihrem Artikel wurde Döring ihren Angaben zufolge von dem Göttinger Parteienforscher Franz Walter. Das von Walter geleitete Institut für Demokratieforschung soll sich mit dem Einfluss von Pädophilen-Gruppen bei den Grünen beschäftigen.

Die Pädophilen-Debatte bei den Grünen war durch die Diskussion über umstrittene Äußerungen des Europaabgeordneten Daniel Cohn-Bendit in den 70er Jahren in Gang gekommen, der erotische Spiele mit Kindern beschrieben hatte. Cohn-Bendit distanzierte sich inzwischen von diesen Äußerungen.

10.08.2013, 18:36 Uhr | AFP, dpa

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