Fiat vs. Brüderle
Autobauer fühlt sich vom FDP-Spitzenkandidaten beleidigt04.09.2013, 07:36 Uhr | dpa, t-online.de
Rainer Brüderle (FDP) hat in der Bundestagsdebatte ausgeteilt, muss nun aber auch einstecken (Quelle: dpa)
FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle hat sich durch einen flapsigen Spruch im Parlament Ärger mit dem italienischen Autokonzern Fiat eingehandelt. In der letzten Bundestagsdebatte vor der Wahl verspottete er SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück mit den Worten: "Sie haben eine Pannenstatistik wie ein Fiat Punto und führen sich auf, als ob Sie ein Spitzen-BMW wären."
Das fand Fiat überhaupt nicht lustig. Gegenüber "Handelsblatt Online" erklärte die Deutschland-Zentrale des Autobauers: "Es fühlen sich die über 8000 Arbeitnehmer der Fiat Group in Deutschland von so viel banal-liberaler Rückwärtsorientierung unsittlich angefasst."
Eine Anspielung auf die Sexismus-Debatte, die Brüderle Anfang des Jahres auslöste, weil er zur "Stern-Reporterin" Laura Himmelreich mit einem Blick auf ihre Brüste sagte: "Sie können ein Dirndl gut ausfüllen."
Mit Verweis auf einen Dauertest der Zeitschrift "Auto-Bild" sprach Fiat dem FDP-Fraktionsvorsitzenden "automobile Sachkenntnis" ab. In besagtem Test ziehen die Experten das Fazit: "Fiat hat aus seinen Fehlern gelernt und baut überzeugende Autos mit überzeugender Zuverlässigkeit."
In der ADAC-Pannenstatistik 2013 war der Punto allerdings Drittletzter.
04.09.2013, 07:36 Uhr | dpa, t-online.de
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