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Peer Steinbrück von Unbekanntem erpresst: Wirbel um Putzfrau

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Wirbel um Putzfrau

Erpresser will Steinbrücks Rückzug erzwingen

07.09.2013, 12:37 Uhr | dpa

Peer Steinbrück wird von einem Unbekannten erpresst (Quelle: dpa)

Peer Steinbrück wird von einem Unbekannten erpresst (Quelle: dpa)

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück wird erpresst. Ein Unbekannter wirft der Familie vor, vor vielen Jahren illegal eine Putzhilfe beschäftigt zu haben.

Der Mann drohte, dies öffentlich zu machen, wenn Steinbrück nicht auf seine Kandidatur verzichte. Steinbrücks Ehefrau Gertrud wies die Vorwürfe zurück: "Steinbrücks sind nicht erpressbar. Und lassen sich auch nicht erpressen".

Polizei und Justiz eingeschaltet

Der Erpressungsversuch beschäftigt auch Polizei und Justiz. "Die Staatsanwaltschaft Bonn und die Bonner Polizei ermitteln wegen des Verdachts der Nötigung gegen unbekannt", sagte ein Sprecher der Bonner Polizei. Auskünfte von der Staatsanwaltschaft seien allerdings nicht vor Montag zu erwarten.

Steinbrücks Sprecher Rolf Kleine bestätigte den Erpressungsversuch und sagte, Steinbrück habe am Freitagnachmittag das Bundeskriminalamt eingeschaltet. Dieses habe den Erpresserbrief sichergestellt.

Putzhilfe als Geschenk der Mutter

Das Ehepaar Steinbrück war einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge Ende der 90er Jahre nach Bonn gezogen. Da Gertrud Steinbrück im Jahr 1999 durch ihren Beruf und den Umzug stark belastet gewesen sei, habe ihre ebenfalls in der Stadt lebende Mutter ihr "zum Einzug geschenkt, dass ihre Putzhilfe für ein halbes Jahr einmal in der Woche bei uns sauber machen sollte", wird die Gattin von Peer Steinbrück in dem Blatt zitiert.

"Ich zahlte sie für die bei mir abgeleisteten Stunden aus und rechnete das jeweils mit meiner Mutter ab", hieß es weiter.

Steinbrücks wollten Putzfrau übernehmen

Nach Ablauf des vereinbarten halben Jahres wollte Gertrud Steinbrück demnach die Putzhilfe selbst übernehmen. Den angebotenen Arbeitsvertrag lehnte die Frau den Angaben zufolge aber ab, weil ihr Mann seinen Job und die Familie damit den Aufenthaltsstatus verloren hätte.

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Sie habe nur schwarz arbeiten können, wollte aber wegen ihrer sehbehinderten Tochter in Deutschland bleiben, sagte Gertrud Steinbrück laut "Bild" und fügte hinzu: "Das hat mich sehr berührt. Dennoch habe ich ihr sagen müssen, dass ich sie natürlich nicht 'schwarz' beschäftigen könne. Als Trost habe ich ihr 500 DM geschenkt".

Sie sei sich sicher, "damals sowohl für mich und meine Familie als auch für sie und ihre Familie das Richtige" getan zu haben, hieß es.

07.09.2013, 12:37 Uhr | dpa

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