Emnid-Umfrage
Merkels Umfragewerte sinken08.09.2013, 11:45 Uhr | dpa
Zwei Wochen vor der Bundestagswahl muss Angela Merkel einen leichten Dämpfer hinnehmen. Bei der Kanzlerfrage sind ihre persönlichen Umfragewerte um zwei Prozentpunkte gesunken. Dagegen konnte ihre Herausforderer Peer Steinbrück um sieben Punkte zulegen. Das hat eine Umfrage des Instituts Emnid für die "Bild am Sonntag" ergeben.
Doch trotz des Aufwinds für den SPD-Kandidaten: Die Kanzlerin führt immer noch mit großem Vorsprung: 50 Prozent der Befragten würden Merkel ihre Stimme geben, wenn sie die Kanzlerin direkt wählen könnten. Steinbrück erreicht mit 35 Prozent seinen bislang besten Wert. Aber dennoch: Merkel kam schon auf weitaus bessere Umfragewerte.
Der Umfrage zufolge kommen die Sozialdemokraten auf 25 Prozent, das sind zwei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche. Die Union legt um einen Punkt zu und kommt in der Wählergunst momentan auf 40 Prozent. Die FDP erreicht aktuell fünf Prozent (minus ein Prozentpunkt), die Grünen verharren bei elf Prozent, die Linkspartei kommt auf neun Prozent (minus eins).
Damit liegen beide politischen Lager - Schwarz-Gelb auf der einen Seite, SPD, Grüne und Linke auf der anderen - zusammen bei je 45 Prozent. Keine Aussicht auf den Einzug in den Bundestag haben laut Umfrage mit jeweils 3 Prozent die Piratenpartei und die eurokritische Alternative für Deutschland (AfD).
Merkel hält nach eigenen Worten eine Niederlage bei der Bundestagswahl weiter für möglich: "Wer glaubt, dass ich sowieso irgendwie Kanzlerin bleibe, dem kann es passieren, dass er am Morgen nach der Wahl mit einer rot-rot-grünen Regierung aufwacht. Am Ende kommt es auf jede Stimme an. Denn es wird knapp werden am 22. September", versuchte sie ihre Anhänger zu mobilisieren.
Den Beteuerungen von SPD und Grünen gegen ein Bündnis mit der Linken schenke sie wenig Glauben, so die CDU-Politikerin.
Auffallend sind ihre Äußerungen zu Peer Steinbrück: Trotz des Wahlkampfes habe ihr Verhältnis zu dem SPD-Herausforderer nicht gelitten - es sei "nach wie vor gut". Merkel betonte: "Wir haben in der großen Koalition gut zusammengearbeitet."
08.09.2013, 11:45 Uhr | dpa
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