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Bundestagswahl 2013: Glaubwürdigkeit ist wichtigstes Wahlkriterium

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BAT-Stiftung für Zukunftsfragen

Glaubwürdigkeit ist wichtigstes Wahlkriterium

12.09.2013, 16:44 Uhr | dpa

Am 22. September sind Bundestagswahlen. Vier von fünf Deutsche sind laut einer aktuellen Umfrage mittlerweile Wechselwähler. (Quelle: imago\Christian Ohde)

Am 22. September sind Bundestagswahlen. Vier von fünf Deutsche sind laut einer aktuellen Umfrage mittlerweile Wechselwähler. (Quelle: Christian Ohde/imago)

Das Vertrauen in eine Partei und den jeweiligen Spitzenkandidaten sind für die meisten Deutschen wahlentscheidend. Das ergab eine jetzt veröffentlichte Umfrage der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen unter 2000 Bundesbürgern. Danach sehnen sich die Menschen in Zeiten von Euro-Krise und Syrien-Konflikt vor allem nach Glaubwürdigkeit.

Der Umfrage zufolge ist nur jeder fünfte Deutsche noch Stammwähler. Wahlwerbung auf Plakaten oder an Ständen ist der Erhebung zufolge völlig unbedeutend.

Wähler suchen "ehrliche Botschaften"

Tendenziell wichtiger sind das Auftreten, das Verhalten und die Argumente der Kandidaten in der Öffentlichkeit. Nach Ansicht des wissenschaftlichen Leiters der BAT-Stiftung, Ulrich Reinhardt, werden "ehrliche Botschaften statt leerer Versprechungen, austauschbarer Slogans und auswendig gelernter Ansprachen" gesucht.

Für die nachlassende Wahlbeteiligung - bei der Bundestagswahl 2009 lag sie bei 70,8 Prozent - führt die Studie die Sorge der Bürger an, durch Wahlversprechen belogen zu werden. Dies gilt besonders für die Altersgruppe der über 50-Jährigen. Mehr als jeder dritte Wahlberechtigte gibt zudem an, als Nichtwähler seinen Protest gegen die etablierten Parteien ausdrücken zu wollen.

Jungwähler sehen Politiker als Vertreter eigener Interessen

Von den 18- bis 24-jährigen Wahlberechtigten werden dabei häufig die Erwartung, durch Wahlen nichts ändern zu können, und ein generelles Desinteresse an Politik als Gründe angegeben. Die Hälfte der Befragten ist außerdem der Auffassung, dass Politiker nur ihre eigenen Interessen vertreten und keine moralischen Vorbilder mehr sind.

12.09.2013, 16:44 Uhr | dpa

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