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    Bettina Wulff verklagt Günter Jauch und Google

    08.09.2012, 15:17 Uhr | AFP, dpa

    Bettina Wulff verklagt Günter Jauch und Google. Bettina Wulff (Quelle: dpa)

    Bettina Wulff (Quelle: dpa)

    Bettina Wulff, die Frau des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff, geht massiv gegen die Verbreitung von Gerüchten und Denunziationen über ihr angebliches Vorleben vor. Am Freitag reichte die 38-Jährige Klagen gegen den Fernsehmoderator Günther Jauch und gegen den Google-Konzern ein. Das bestätigte ihr Rechtsanwalt Gernot Lehr.

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    Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, Bettina Wulff habe bei Gericht eine eidesstattliche Erklärung abgegeben, wonach alle Behauptungen über ihr angebliches Vorleben als Prostituierte oder als Escort-Dame falsch seien. In den vergangenen Monaten hätten bereits 34 deutsche und ausländische Blogger und Medien Unterlassungserklärungen abgegeben. Mehrere Medienhäuser hätten Schmerzensgeld in fünfstelliger Höhe zahlen müssen. 

    Jauch erkennt Unterlassungsanspruch an

    Jauch lehnte eine Unterlassungserklärung laut "Süddeutscher" zunächst ab, erkannte den Unterlassungsanspruch wenige Stunden nach Zustellung der Klage nun aber an. Wulff wolle trotzdem weiter gegen den Moderator vorgehen. "Wir werden dazu beim Landgericht ein Anerkennungsurteil beantragen", zitiert die "Süddeutsche" Rechtsanwalt Lehr.

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    Jauch verteidigte sich derweil gegen Vorwürfe, Ende 2011 in seiner Talksendung Gerüchte über das angebliche Vorleben der damaligen "First Lady" verbreitet zu haben. "Ich habe niemals über Frau Wulff eine falsche Tatsachenbehauptung aufgestellt, sondern lediglich aus einem Artikel der 'Berliner Zeitung' zitiert", sagte Jauch in einer über seinen Anwalt herausgegebenen Erklärung.

    Google weist Vorwürfe zurück

    Mit der Klage gegen Google möchte Wulff verhindern, dass bei Eingabe ihres Namens automatisch Suchbegriffe wie "Rotlichtvergangenheit" oder "Escort" auftauchen. Der Konzern erklärte hierzu, dass Google keinen Einfluss auf die Suchbegriffe nehme. "Die bei der Autovervollständigung sichtbaren Suchbegriffe spiegeln die tatsächlichen Suchbegriffe aller Nutzer wider", sagte Google-Sprecher Kay Oberbeck.

    Anwalt Lehr bestätigte, "dass in den vergangenen Monaten zahlreiche Verlage, Journalisten und Internet-Aktivisten Unterlassungserklärungen unverzüglich nach Aufforderung abgegeben haben, ohne auch nur zu versuchen, die falschen Darstellungen zu rechtfertigen". Außerdem sei in einigen Fällen Schmerzensgeld durchgesetzt worden.

    Gerüchte angeblich aus CDU-Kreisen gestreut

    Die "Süddeutsche" berichtete weiter, die Gerüchte seien aus niedersächsischen CDU-Kreisen gestreut worden und hätten offenbar vor allem Christian Wulff treffen sollen, der damals noch CDU-Ministerpräsident in Niedersachsen war. Kurz vor dessen Wahl zum Bundespräsidenten seien sie durch eine FDP-Kommunalpolitikerin weiterverbreitet worden.

    Bettina Wulff will nun publizistisch in die Offensive gehen. Noch im September soll ein Buch über ihr Leben erscheinen. Wulff sehe sich gezwungen, damit der "Zerstörung ihres Ansehens in der Öffentlichkeit entgegenzuwirken", zitiert die Zeitung ihr Umfeld.

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