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Olaf Glaeseker wirft Christian Wulff Falschaussage vor

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Ex-Sprecher wirft Christian Wulff Falschaussage vor

17.11.2012, 16:13 Uhr | AFP, dapd

Olaf Glaeseker wirft Christian Wulff Falschaussage vor. Alt-Bundespräsident Christian Wulff und Ex-Sprecher Olaf Glaeseker (Quelle: dpa)

Olaf Glaeseker erhebt schwere Vorwürfe gegen Alt-Bundespräsident Christian Wulff (Quelle: dpa)

 

Schwerer Vorwurf seines ehemaligen Vertrauten: Der ehemalige Sprecher von Alt-Bundespräsident Christian Wulff, Olaf Glaeseker, widerspricht offenbar den Darstellungen seines Ex-Chefs in dem gegen ihn laufenden Korruptionsverfahren.

Wulff hatte als Zeuge behauptet, nur vage über Glaesekers Reisen zu dem Party-Manager Manfred Schmidt gewusst zu haben.

Telefonate, Faxe, SMS

Laut Glaeseker können jedoch mehrere Menschen bezeugen, dass Wulff zu Glaeseker während dessen Urlauben telefonisch Kontakt hielt und auch über Glaesekers Aufenthalte bei Schmidt in Frankreich und Spanien informiert war, wie "Spiegel" und "Welt" berichten.

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Glaeseker verweise unter anderem auf das Reisetagebuch seiner Frau, in dem mehrere Einträge auf Telefonate, Faxe und SMS-Nachrichten zwischen Glaeseker und Wulff hindeuteten.

26.572 Euro gespart

Ermittler des Landeskriminalamtes werfen Glaeseker vor, als Regierungssprecher in Niedersachsen für drei Veranstaltungen des "Nord-Süd-Dialogs" Sponsoren akquiriert zu haben, mit denen Schmidt mindestens 871.644 Euro verdient haben soll.

Im Gegenzug sollen Glaeseker und seine Ehefrau Vera insgesamt 18 Freiflüge im Gesamtwert von 8860 Euro auf Kosten des Eventmanagers genutzt haben, berichtete der "Spiegel". Bei 17 Urlaubstrips zu Schmidts Ferienresidenzen in Spanien und Südfrankreich solle das Ehepaar mindestens 26.572 Euro an Übernachtungskosten gespart haben.

Ein Freund, ein guter Freund...

Glaeseker bestreitet die Vorwürfe in seiner Stellungnahme vehement. Er habe Schmidt nicht geholfen, weil er eine Gegenleistung erwartet habe, sondern weil er ein guter Freund sei. Die besondere Verbindung zu Schmidt könne durch zahlreiche Zeugenaussagen belegt werden, wie etwa von der Fernsehmoderatorin Sabine Christiansen, um deren Vernehmung Glaeseker bitte.

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