06.01.2013, 11:25 Uhr | dpa
Berlin (dpa) - Die CSU im Bundestag will die gleiche Bezahlung von Zeitarbeitern und Stammbelegschaften notfalls per Gesetz vorantreiben. Es gebe einige gute Ansätze in einigen Branchen, sagte die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe, Gerda Hasselfeldt, im Deutschlandfunk (Sonntag).
"Aber wenn sich das nicht auf alle Branchen weiter konzentriert, müssen wir auch darüber nachdenken, ob wir nicht eine gesetzliche Regelung brauchen nach dem Motto: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit." Zudem mahnte Hasselfeldt erneut eine Lohnuntergrenze in Branchen an, die keine Tarifregelungen haben.
Die Wirtschaftspolitik sei ein wichtiges Thema für die Bundestagswahl. "Und da gilt es auch zum Beispiel, solchen Vorschlägen, wie die Sozialdemokraten und Grünen sie bringen in Richtung zusätzliche Steuereinnahmen durch Steuererhöhungen, entgegenzuwirken oder auch Umverteilungsorgien entgegenzuwirken", sagte die CSU-Politikerin. Dies schade einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung, von der alle profitieren sollten.
Die 44 Bundestagsabgeordneten der CSU kommen an diesem Montag im oberbayerischen Wildbad Kreuth zur Klausurtagung zusammen.
Quelle: dpa
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