17.07.2013, 11:40 Uhr | t-online.de, dpa, AFP
Razzien gegen Rechtsextreme: Einer der Verdächtigen bei einer Neonazi-Demo (Quelle: Julian Feldmann/dpa)
Mehrere Neonazis sollen ein neues rechtsextremes "Werwolf-Kommando" geplant haben. Deshalb hat es Razzien in drei Bundesländern sowie in der Schweiz und den Niederlanden gegeben. Die Bundesanwaltschaft ließ Wohnungen und Geschäftsräume durchsuchen. In Deutschland waren die Länder Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen betroffen.
Zudem gab es Razzien in Gefängniszellen von zwei Beschuldigten in der Schweiz. Festgenommen wurde nach Angaben der obersten Anklagebehörde niemand.
Ziel der rechtsextremistischen Vereinigung sei es gewesen, das "politische System der Bundesrepublik Deutschland zu beseitigen", so die Bundesanwaltschaft. Es bestehe der Verdacht, dass die Beschuldigten zu diesem Zweck terroristische Gewalttaten verüben wollten. Unter anderem hätten die Verdächtigen Bombenanschläge geplant, berichtet "Spiegel Online".
Als Vorbild dient demnach die sogenannte "Werwolf"-Taktik der Nazis im Zweiten Weltkrieg, als kurz vor dem Zusammenbruch des NS-Regimes Guerilla-Einheiten in den Kampf geschickt werden sollten.
Die mutmaßlichen Rechtsextremisten sollen laut Bundesanwaltschaft bereits ein elektronisches Verschlüsselungsprogramm entwickelt haben, um konspirativ kommunizieren zu können. Anhaltspunkte für konkrete Anschlagsvorbereitungen haben die Ermittlungen bislang nicht ergeben.
In Deutschland waren unter der Leitung der Bundesanwaltschaft rund 50 Polizeibeamte des Bundeskriminalamts und der beteiligten Landeskriminalämter im Einsatz. Bei den Razzien wurden demnach zahlreiche Beweismittel, vor allem Datenträger, sichergestellt.
Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen hat das Bundeskriminalamt in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Hamburg übernommen. Den Durchsuchungen waren offenbar längere - auch verdeckte - Ermittlungen im Vorfeld vorausgegangen.
17.07.2013, 11:40 Uhr | t-online.de, dpa, AFP
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