Sie sind hier: Home > Nachrichten > Deutschland >

Gesundheit - Pro Generika: Politik tut zu wenig für Bio-Nachahmerarzneien

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Gesundheit  

Pro Generika: Politik tut zu wenig für Bio-Nachahmerarzneien

29.01.2017, 09:59 Uhr | dpa

Gesundheit - Pro Generika: Politik tut zu wenig für Bio-Nachahmerarzneien. Regale mit Medikamenten.

Regale mit Medikamenten. Foto: Daniel Reinhardt. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Politik unternimmt nach Ansicht des Pharmaverbands Pro Generika immer noch zu wenig, um den Arzneimittelmarkt für biotechnologisch hergestellte Nachahmerprodukte zu öffnen.

Krankenkassen und Ärzte sollten in ihrer Region Zielvereinbarungen treffen, damit sogenannte Biosimilars schneller in die Versorgung gelangten, sagte der Geschäftsführer des Verbands, Bork Bretthauer, der Deutschen Presse-Agentur.

Zu solchen Zielvereinbarungen gehörten Informationen über Sicherheit und Wirksamkeit der Biosimilars sowie eine Beratung über deren Wirtschaftlichkeit. Wie sehr der Einsatz dieser hochwertigen, aber im Vergleich zum Original günstigen Nachahmerprodukte von Zielvereinbarungen abhängen, zeige deren Versorgungsanteil, der zum Teil zwischen mehr als 40 Prozent an der Spitze und weniger als 5 Prozent am unteren Ende liege. "Sind Ärzte gut über Biosimilars informiert, verwenden sie sie auch häufiger anstelle eines teureren "Originals"", argumentierte Bretthauer.

Mit dem sogenannten Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz (AMVSG) sollte daher jetzt geregelt werden, dass in allen Bundesländern Zielvereinbarungen für Biosimilars abgeschlossen werden. Dann spare das Gesundheitssystem viel Geld. Biosimilars leisteten heute einen wichtigen Beitrag dazu, dass Patienten einen am Bedarf ausgerichteten Zugang zu modernen, preisgünstigen biopharmazeutischen Arzneimitteln bekämen.

2015 war ein Jahr des Paradigmenwechsels für Biosimilars. Erstmals war der Marktanteil der biopharmazeutischen Produkte, bei denen der Patentschutz ausgelaufen ist, größer (rund 1,34 Milliarden Euro) als der der klassischen chemisch-synthetisch hergestellten Arzneimittel (rund 0,5 Milliarden Euro). 2016 und 2017 kehrten sich die Verhältnisse zwar wieder um. Aber 2018 werden Patente bei Biologika auslaufen, die einen Gesamtjahresumsatz beim Hersteller von 771 Millionen Euro haben, während er bei Patentabläufen klassischer Arzneimitteln bei 553 Millionen Euro liegt.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
News-Video des Tages

Shopping
Shopping
congstar „Smart Aktion“: 300 Min, 100 SMS und 1000 MB
zu congstar.de
Shopping
Portable Bluetooth-Speaker für alle Gelegenheiten
online unter www.teufel.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
THEMEN VON A BIS Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017