Frankfurter Innenstadt

Schutz vor Terror durch Betonsperren

03.01.2018, 21:26 Uhr | dpa

Betonsperren stehen in Frankfurt am Main am Rand der Hauptwache in der Innenstadt.

Seit dem Anschlag am Breitscheidplatz in Berlin gehören Betonsperren auf Weihnachtsmärkten und anderen öffentlichen Feiern fest ins Bild deutscher Städte. In Frankfurt am Main sollen sie nun auch nach Weihnachten zum Einsatz kommen.

Vorübergehend werden dafür die Betonsperren genutzt, die bereits an Silvester und am Weihnachtsmarkt in Frankfurt am Main zum Einsatz gekommen sind. Sie sollen die Zufahrten zum Opernplatz, zur Fressgass und zur Hauptwache blockieren, so die Stadt. Langfristig sollen dort feste Sperren installiert werden, die besser ins Stadtbild passen.

Menschenmengen seien einer latent hohen Terrorgefahr ausgesetzt, teilte die Stadt weiter mit. Diese Gefahr gebe es nicht nur bei öffentlichen Veranstaltungen, sondern leider auch im alltäglichen Betrieb in der Innenstadt. Seit Längerem analysierten die Beamten in Frankfurt besonders gefährdete Orte und suchten nach Möglichkeiten, um dort die Sicherheit zu erhöhen.

Im vergangenen Jahr schützte die Stadt erstmals die Besucher des Frankfurter Weihnachtsmarktes mit Betonsperren. Ein Jahr zuvor war in Berlin ein Attentäter mit einem Lastwagen in die Menschenmenge auf einem Weihnachtsmarkt gefahren. Auch an Silvester kamen die Blockaden zum Einsatz.

Quelle:

– dpa

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