03.01.2013, 10:28 Uhr | dpa
Ein Bahnmitarbeiter kontrolliert auf dem Bahngelände in Hamburg-Eidelstedt eine beheizte Weiche. (Quelle: dpa)
Nach Ansicht des Eisenbahnbundesamtes birgt der Verkehr auf eingleisigen Strecken erhebliche Sicherheitslücken, die zu Zug-Kollisionen führen könnten.
Die Behörde hat deshalb die Bahngesellschaften angewiesen, beim Bremsen von Lokomotiven und Triebwagen auf den üblichen Einsatz von Streusand zu verzichten. Der Sand könne die Signaltechnik stören, so dass belegte Gleisabschnitte irrtümlich als frei gemeldet werden.
Dadurch sei es bereits wiederholt zu Unfällen oder gefährlichen Situationen gekommen, zitieren die Zeitungen der "WAZ"-Gruppe aus einer Verfügung des Bundesamtes.
Wenn die neuen Regeln nicht eingehalten würden, müsse angesichts des "enormen Gefahrenpotenzials" bei Unfällen von Reisezügen "mit einer Vielzahl an Toten und Verletzten" gerechnet werden, warnt das Bundesamt in seiner Verfügung vom 20. Dezember. Es hat die Bahnbehörden deshalb angewiesen, früher zu bremsen und nur noch in Notfällen Sand einzusetzen.
Der Streusand sollte bislang vor allem auf feuchten, beispielsweise mit Herbstlaub bedeckten Schienen die Reibung beim Bremsen erhöhen, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. "Die DB setzt die Weisung des Bundesamtes bereits seit dem 21. Dezember um. Alle Lokführer haben die Weisung erhalten." Die Sicherheit von Reisenden sei nicht gefährdet gewesen, versicherte der Sprecher.
03.01.2013, 10:28 Uhr | dpa
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