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Martin Schulz über Donald Trump: "Hochgradig demokratiegefährdend"

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"Spiegel"-Interview  

Schulz über Trump: "Hochgradig demokratiegefährdend"

03.02.2017, 18:35 Uhr | t-online.de

Martin Schulz über Donald Trump: "Hochgradig demokratiegefährdend". Der designierte SPD-Chef und Kanzlerkandidat Martin Schulz. (Quelle: dpa)

Der designierte SPD-Chef und Kanzlerkandidat Martin Schulz. (Quelle: dpa)

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat US-Präsident Donald Trump scharf attackiert. In einem Interview  mit dem "Spiegel" bezeichnet er ihn als"hochgradig demokratiegefährdend". Zudem spiele er mit der Sicherheit der westlichen Welt.

"Was die US-Regierung gerade beginnt, ist ein Kulturkampf", sagte der designierte SPD-Chef. Das Einreiseverbot für Muslime aus sieben Staaten ist "unerträglich", heißt es.

"Das ist nicht unsere Politik"

Schulz fordert in dem Interview Kanzlerin Merkel auf, auf mehr Distanz gegenüber dem US-Präsidenten zu gehen. Die Kanzlerin dürfe "nicht schweigen“ zu Handlungen, die wir nicht akzeptieren können. "Wenn Trump mit der Abrissbirne durch unsere Werteordnung läuft, muss man klar sagen: Das ist nicht unsere Politik", sagte Schulz dem "Spiegel".

Martin Schulz spricht über Tiefpunkte und sein Selbstbild. (Quelle: dbate)
Martin Schulz spricht über Tiefpunkte und sein Selbstbild

Viele kennen den Kanzlerkandidaten der SPD in erster Linie in seiner Rolle als EU-Parlamentspräsident – und als Mann klarer Worte.

Martin Schulz spricht über Tiefpunkte und sein Selbstbild.

(Quelle: dbate)


Trumps Wahlkampf sei mit "Niedertracht" geführt worden. "Solch ein Einreißen aller Grenzen, die man als Grundkonsens in der Demokratie braucht! Das verschlägt mir den Atem", sagte Schulz.  Daraus könne er nur lernen, dass man solch einen Wahlkampf nicht führen dürfe.

Kritik an Seehofer

Schulz kritisiert außerdem CSU-Chef Seehofer, der Trump gelobt hatte. "Das hat mich sehr erstaunt. Wenn wir, wie Horst Seehofer, nicht mehr die Handlungen von Menschen in der Sache bewerten, sondern nur noch die Form, dann gehen wir gefährlichen Zeiten entgegen", so der Kanzlerkandidat gegenüber dem "Spiegel".  

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