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Medienbericht: Bundeswehr schickt weitere Soldaten auf den Balkan

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"Spiegel Online": Bundeswehr schickt weitere Soldaten auf den Balkan

21.04.2012, 09:38 Uhr | AFP, dpa

Medienbericht: Bundeswehr schickt weitere Soldaten auf den Balkan. 550 Bundeswehrsoldaten sollen laut "Spiegel Online" auf den Balkan entsendet werden (Quelle: dapd)

550 Bundeswehrsoldaten sollen laut "Spiegel Online" auf den Balkan entsendet werden (Quelle: dapd)

Angesichts weiter zunehmender Spannungen zwischen Serben und ethnischen Albanern im Kosovo wird die Bundeswehr nach einem Medienbericht zusätzliche Soldaten auf den Balkan entsenden. Wie "Spiegel Online" berichtete, sei dem Wunsch der Nato-geführten Schutztruppe Kfor zugestimmt worden, kurzfristig eine 550 Mann starke Eingreiftruppe der Bundeswehr zu entsenden. Dies habe das Einsatzführungskommando in Potsdam am Freitagabend ausgewählten Parlamentariern mitgeteilt.

Verstärkt durch 150 Österreicher solle die Operational Reserve Force (ORF) eine befürchtete Gewalteskalation im Nordkosovo rund um die Wahlen in Serbien Anfang Mai verhindern, die Belgrad ursprünglich auch im serbisch dominierten Nordkosovo abhalten wollte. Dem Bericht zufolge war die Einheit erst vor einigen Wochen schrittweise aus dem Kosovo abgezogen worden. Nun solle sie laut Planung ab dem 1. Mai wieder vor Ort einsatzbereit sein.

"Erhebliches Konfliktpotential"

"Mit den gegenwärtig unvereinbaren Positionen von Serbien und Kosovo zur Durchführung der Wahlen und der bereits volatilen Situation im Nordkosovo besteht die Gefahr von Eskalation", erklärte das Einsatzführungskommando den Angaben zufolge. Es bestehe "erhebliches Konfliktpotential" für den ganzen Kosovo.

Kosovo war vor vier Jahren von Serbien abgefallen und ist heute von fast 90 Staaten völkerrechtlich anerkannt. Serbien will aber seine frühere Provinz wieder zurückhaben. Die Serben in Nordkosovo laufen seit langem Sturm gegen alle Versuche der Regierung in Pristina, auch in dieser Region die Kontrolle zu übernehmen. Die Kosovo-Serben erkennen nur Serbien als ihren Staat an.

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