25.02.2013, 17:12 Uhr | AFP
Der Mitgliederschwund der SPD hat sich nach einem Bericht der Zeitung "Die Welt" beschleunigt. Ende 2012 habe die SPD nur noch 477.037 Mitglieder gezählt.
Das berichtet die Zeitung in ihrer Dienstagsausgabe unter Berufung auf Angaben aus Parteikreisen. Dies sei die niedrigste Zahl seit der Wiedergründung der SPD nach dem Zweiten Weltkrieg.
Ende 2011 hatten laut "Welt" noch 489.638 Menschen ein SPD-Parteibuch. Der Rückgang der Mitgliederzahlen um 2,6 Prozent ist der größte in den vergangenen vier Jahren. Seit dem Jahr 1990 hat die SPD demnach die Hälfte ihrer Mitglieder verloren. Ihre größten Einbußen erlitt sie in den Jahren 2003 und 2004 während der Reformpolitik des damaligen Kanzlers Gerhard Schröder (SPD).
Die SPD ist allerdings nicht die einzige Partei, die unter Mitgliederschwund leidet. Auch die FDP hatte am Wochenende einen Rückgang bestätigt. Die CDU kämpft, ebenso wie die SPD, auch mit dem Problem der Überalterung. Einen Zuwachs an Mitgliedern registrierten dagegen im vergangenen Jahr die Grünen.
Quelle: AFP
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