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Bosbach: "Die AfD irrlichtert durch den Raum"

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Wahlerfolge in Thüringen und Brandenburg  

Bosbach: "Die AfD irrlichtert durch den Raum"

15.09.2014, 16:57 Uhr | Von Volker Dohr und Alexander Graßhoff, t-online.de

Bosbach: "Die AfD irrlichtert durch den Raum". Die CDU sucht nach den jüngsten Erfolgen der AfD nach dem richtigen Umgang mit den Rechtspopulisten. (Quelle: dpa)

Die CDU sucht nach den jüngsten Erfolgen der AfD nach dem richtigen Umgang mit den Rechtspopulisten. (Quelle: dpa)

Ernsthafte Gefahr oder vorübergehendes Phänomen? Nach den jüngsten Wahlerfolgen der Alternative für Deutschland (AfD) sucht die Union nach einem neuen Kurs im Umgang mit den Rechtskonservativen. CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach sagte im Gespräch mit t-online.de, dass man die Partei ernst nehmen müsse. Die Zukunft der AfD sei allerdings noch lange nicht gesichert.

Die AfD "irrlichtere durch den Raum", so Bosbach gegenüber t-online.de. Ihr Springen zwischen verschiedenen Themen mache sie für Wähler aus verschiedenen Lagern attraktiv, sagte der CDU-Politiker auf die Frage, warum die AfD wiederholt Wähler aus allen politischen Lagern für sich gewinnen konnte. Die AfD hatte bei den Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg jeweils zweistellige Wahlergebnisse erreicht.

"Sorgen der Menschen ernst nehmen"

Nach den jüngsten Landtagswahlen folgt die Frage nach dem Umgang mit den Rechtspopulisten. Die CDU müsse die Sorgen der Menschen ernst nehmen und sich fragen, warum einige die AfD wählen, sagte Bosbach. "Man muss sie als politische Kraft ernst nehmen", vor allem nach dem Wegfall der FDP.

UMFRAGE
Sollte die Union mit der AfD auf Bundes- und Länderebene koalieren?

Entzaubert die politische Realität die AfD?

Für das nun anstehende politische Tagesgeschäft bescheinigte Bosbach der AfD keine glänzende Zukunft: Die politische Arbeit werde die Partei entzaubern, so der Innenexperte. "Flügelkämpfe in der AfD werden kommen", sagte Bosbach mit Verweis auf die Piratenpartei, deren anhaltende interne Querelen wiederholt für das schlechte Abschneiden bei Wahlen verantwortlich gemacht wurden.

Auch weitere Wahlerfolge seien nicht garantiert: "Ich traue der AfD nicht zu, mehrmals hintereinander mehr als zehn Prozent zu bekommen", so Bosbach. Auch eine Koalition sei aktuell nicht vorstellbar.

Konservative in der Union nörgeln

Der konservative "Berliner Kreis", dem Bosbach angehört, fordert im Umgang mit der AfD einen Kurswechsel. Die Strategie der Union, die AfD zu ignorieren, sei fehlgeschlagen, bemängelt die Gruppe in einem mehrseitigen Papier. Dessen Autoren fordern die Unionsspitze auf, programmatisch auf die konservativen Wähler der AfD zuzugehen.

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