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AfD rutscht unter Zehn-Prozent-Marke - Union legt zu

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Forsa-Umfrage  

AfD rutscht auf neun Prozent ab

03.05.2016, 12:40 Uhr | rtr, AFP, t-online.de

AfD rutscht unter Zehn-Prozent-Marke - Union legt zu. Der AfD-Bundesvorstand. (Quelle: dpa)

Der AfD-Bundesvorstand. (Quelle: dpa)

Nach den Erfolgen bei den Landtagswahlen im März hat die AfD in der Wählergunst verloren. In einer Forsa-Umfrage rutschte die rechtspopulistische Alternative für Deutschland auf neun Prozent ab. 

Damit verlor sie im neuen Wahltrend von "Stern" und RTL einen Punkt im Vergleich zur Vorwoche. Befragt wurden Bundesbürger vom Forsa-Institut vor dem Parteitag Ende April, auf dem die AfD ihr Grundsatzprogramm beschlossen hatte. 

Union legt zu

Auch die SPD verlor demnach einen Punkt und kam nur noch auf 21 Prozent. Zulegen konnte hingegen die Union. In der Erhebung erzielten CDU/CSU einen Punkt mehr und damit 34 Prozent. Die Grünen verharrten bei 13 Prozent und die Linke bei neun Prozent. Die Zustimmungswerte für die FDP blieben unverändert bei acht Prozent. 

"Volksparteien sollen Vertrauen zurückgewinnen"

Von dem Abwärtstrend der AfD profitieren Union und SPD nach Einschätzung von Forsa-Chef Manfred Güllner nicht, "weil der Verlust an Bindekraft beider früherer 'Volksparteien' lange vor Gründung der AfD einsetzte", sagte Güllner dem "Stern"-Magazin. "Anstatt also über die AfD zu lamentieren, sollten Union und SPD ihr verlorenes Vertrauen zurückgewinnen."

Merkels Beliebtheit wächst

Bei der Kanzlerpräferenz legte Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU) im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt zu, während SPD-Chef Sigmar Gabriel zwei Punkte verlor. Mit 49 Prozent liegt Merkel nun 36 Punkte vor Gabriel, den sich nur 13 Prozent aller Wahlberechtigten als Kanzler wünschen.

Zustimmung zur Demokratie sinkt

In einer weiteren Umfrage ermittelte Forsa im Auftrag des "Stern" die Haltung der Deutschen zur Demokratie. Demnach identifiziert sich zwar weiterhin eine überwältigende Mehrheit der Bundesbürger mit der Staatsform Demokratie - allerdings ging die Zustimmung seit 2008 von 95 auf nun 88 Prozent zurück.

Vor allem in Ostdeutschland sank die Zustimmung zur Demokratie: Fanden vor acht Jahren noch 93 Prozent der Ostdeutschen die Idee der Demokratie gut, sind es jetzt nur noch 81 Prozent. In Westdeutschland sank die Zustimmung von 95 auf 89 Prozent. Unter den AfD-Anhängern sind 28 Prozent der Meinung, die Idee der Demokratie sei weniger gut oder sogar schlecht.

Für den Wahltrend befragte Forsa 2501 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger. Der Demokratie-Umfrage liegen die Angaben von 1002 Befragten zugrunde.

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