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Kauder will keinen Rechtsruck in der Union: "Geht nicht um links oder rechts"

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"Es geht nicht um links oder rechts"  

Kauder will keinen Rechtsruck in der Union

05.10.2017, 21:07 Uhr | dpa-AFX, rok

Kauder will keinen Rechtsruck in der Union: "Geht nicht um links oder rechts". Volker Kauder sieht die Union auch weiter in der Mitte der Gesellschaft. (Quelle: dpa)

Volker Kauder sieht die Union auch weiter in der Mitte der Gesellschaft. (Quelle: dpa)

Unionsfraktionschef Volker Kauder hat Forderungen nach einem Rechtsruck der CDU/CSU eine klare Absage erteilt: "Wahlen werden auch in Zukunft mit einem vernünftigen Kurs der Mitte gewonnen."

Die Union müsse die Sorgen der Bürger aufnehmen und versuchen, ihre Probleme zu lösen. "Es geht nicht um mehr links oder rechts. Solche theoretischen Debatten helfen gar nichts und interessieren auch nicht die Bürger", sagte der CDU-Politiker der "Passauer Neuen Presse".

Die Union war bei der Bundestagswahl stärkste Kraft geworden, hatte aber nur 32,9 Prozent erreicht. CSU-Chef Horst Seehofer hatte daraufhin gefordert, die Union müsse ihre "rechte Flanke" schließen. Auch mehrere ostdeutsche CDU-Ministerpräsidenten verlangen ein konservativeres Profil, um der AfD Paroli bieten zu können.

Die Spitzen von CDU und CSU wollen am Sonntag über eine gemeinsame Linie für die anstehenden Sondierungen mit FDP und Grünen beraten. Kauder mahnte, die Bundestagswahl habe die Bürger schon ein wenig verunsichert. "Wir sollten uns deshalb alle zusammenreißen und in vernünftiger Zeit eine Koalition bilden", sagte er. Im Streit über eine Obergrenze für Flüchtlinge erwarte er eine Einigung. "Der Konflikt ist bekannt. CDU und CSU haben hier unterschiedliche Positionen. Jetzt muss der Streit endgültig gelöst werden."

Kauder zeigte sich überzeugt, dass die Schwesterparteien zu einer gemeinsamen Position kommen, auch angesichts der 2016 gesunkenen Zahl von Asylbewerbern. Von Januar bis August seien rund 123.000 neue Asylsuchende registriert worden. "Es ist also eingetreten, was auch die Bundeskanzlerin immer versprochen hat: Die Zahl der Flüchtlinge hat sich verringert."

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