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Allzeittief für Philipp Rösler - aber FDP legt zu

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Allzeittief für Philipp Rösler - aber FDP legt zu

04.05.2012, 12:34 Uhr | dpa, AFP

Allzeittief für Philipp Rösler - aber FDP legt zu. Die Umfragewerte für den FDP-Parteichef Philipp Rösler sind desaströs (Quelle: dapd)

Die Umfragewerte für den FDP-Parteichef Philipp Rösler sind desaströs (Quelle: dapd)

Rückschlag für den FDP-Parteichef Philipp Rösler: Zwar konnte seine Partei im jüngsten ARD-Deutschlandtrend leicht zulegen, Rösler allerdings ist in der Beliebtheit der Wähler auf einem Rekordtief angelangt. Mit seiner Arbeit sind nur noch 16 Prozent der Befragten zufrieden, ein Punkt weniger als in der vorherigen Umfrage. Laut ARD ist es auch der schlechteste Wert, der je für Rösler im Deutschlandtrend gemessen wurde.

Die FDP legte dagegen um einen Punkt auf vier Prozent zu. Auch in Nordrhein-Westfalen können die Liberalen gut eine Woche vor den Landtagswahlen punkten: Dort liegen sie derzeit bei sechs Prozent, laut einer Infratest-dimap-Umfrage der ARD-"Tagesthemen".

Auf dem Vormarsch befindet sich laut ARD-Deutschlandtrend zufolge auch weiter die Piratenpartei, die um einen Punkt auf elf Prozent zulegen konnte.

Rösler gibt sich kämpferisch

CDU/CSU verloren gegenüber dem Vormonat einen Punkt und kam auf 34 Prozent. Die SPD verbesserte sich um einen Punkt auf 28 Prozent. Die Grünen lagen unverändert bei 14 Prozent. Die Linke verlor einen Punkt auf sechs Prozent.

Auf der Liste der beliebtesten Parteipolitiker belegte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weiter den ersten Platz. Mit ihrer Arbeit waren 61 Prozent der Bundesbürger zufrieden, ein leichter Abfall von zwei Punkten gegenüber dem Vormonat.

Trotz unterirdischer Umfragewerte, gibt sich Rösler vor den für ihn wohl entscheidenden Wahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen kämpferisch. Im Interview des Senders SWR2 antwortete er am Freitag auf die Frage, wie lange er den Knochenjob als Vorsitzender noch schaffe: "Es ist anstrengend, aber um das Durchhalten mache ich mir überhaupt keine Sorgen."

Fast Dreiviertel mit Gauck zufrieden

Dass er im "Deutschlandtrend" als unbeliebtester Politiker gilt, nimmt der Vizekanzler sportlich: "Als Parteivorsitzender muss man die gesamte Kritik, die eine Partei trifft, tragen." Die Umfragen für die FDP gingen nach oben. Mit Erfolgen in Kiel und Düsseldorf werde es einen weiteren Schub für die FDP in den Ländern und auch bundesweit geben.

Beliebter als alle Parteipolitiker ist der Umfrage zufolge Bundespräsident Joachim Gauck: 70 Prozent der Befragten fanden seine Arbeit gut, ein Anstieg von sechs Punkten gegenüber dem Vormonat. Für die Beliebtheitsskala wurden den Angaben zufolge mehr als tausend Wahlberechtigte über 18 Jahren befragt.

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