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Rainer Brüderle: Sexismus-Debatte lässt ihn in Umfrage abstürzen

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Rainer Brüderle stürzt in Umfrage ab

01.02.2013, 11:15 Uhr | AFP

Rainer Brüderle: Sexismus-Debatte lässt ihn in Umfrage abstürzen. Rainer Brüderle (Quelle: dpa)

Hat wegen der Sexismus-Vorwürfe an Zustimmung eingebüßt: Rainer Brüderle (Quelle: dpa)

 

In Folge der Sexismus-Debatte hat FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle deutlich an Zustimmung eingebüßt. Nur noch 28 Prozent der Befragten zeigten sich im ARD-"Deutschlandtrend" mit Brüderles Arbeit zufrieden.

In der Erhebung vor drei Wochen waren noch 37 Prozent mit dem FDP-Spitzenmann für die Bundestagswahl zufrieden. FDP-Parteichef Philipp Rösler kam auf 22 Prozent Zustimmung, dies waren fünf Punkte mehr als zuvor.

Merkels bester Wert seit ihrer Wahl 2009

In der Gunst der Wähler zulegen konnten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP), die in der Umfrage ihre besten Zustimmungswerte seit der Bundestagswahl 2009 erhielten.

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Mit Merkels Arbeit zeigten sich 71 Prozent der Befragten zufrieden, das waren sechs Punkte mehr als in der Vorumfrage. Westerwelle legte ebenfalls um sechs Punkte zu und erreichte eine Zustimmung von 46 Prozent - damit wird das ehemalige Schlusslicht der Liste seit Monaten immer beliebter.

Vorsprung vor Steinbrück ausgebaut

Im direkten Vergleich konnte Merkel ihren Vorsprung vor SPD-Spitzenkandidat Peer Steinbrück ausbauen. Bei einer Direktwahl des Kanzlers würden sich 59 Prozent für Merkel entscheiden (plus vier), 28 Prozent würden Steinbrück wählen (minus zwei).

In der Sonntagsfrage verlor die Union im Vergleich zur Vorumfrage zwei Punkte und kam auf 40 Prozent. Der Koalitionspartner FDP lag mit unverändert vier Prozent erneut unter der Hürde für den Wiedereinzug in den Bundestag. Die SPD erreichte unverändert 27 Prozent, die Grünen legten um einen Punkt auf 15 Prozent zu. Die Linke blieb bei sechs Prozent.

Merkel mit Abstand beliebteste Politikerin

Mit dem Zustimmungswert von 71 Prozent lag Merkel auf Platz eins der beliebtesten Politiker. Ihr folgten Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit 63 Prozent, NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) und Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) mit jeweils 57 Prozent, SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier mit 53 Prozent und Westerwelle mit 46 Prozent.

Steinbrück kam nur auf eine Zustimmung von 37 Prozent. Damit lag er hinter Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin und Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) mit jeweils 45 Prozent, SPD-Chef Sigmar Gabriel mit 42 Prozent und CSU-Chef Horst Seehofer mit 38 Prozent.

 
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