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Zeitumstellung 2013: Winterzeit löst Sommerzeit am Sonntag ab

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Zeitumstellung 2013  

Winterzeit löst Sommerzeit am Sonntag ab

25.10.2013, 14:04 Uhr | dpa

Winterzeit löst Sommerzeit am Sonntag ab. Zeitumstellung auf Winterzeit: Die Uhren werden auf 2 Uhr zurückgedreht. (Quelle: dpa)

Zeitumstellung auf Winterzeit: Die Uhren werden auf 2 Uhr zurückgedreht. (Quelle: dpa)

Mit der nächsten Zeitumstellung beginnt die Winterzeit: In der Nacht zum Sonntag (27.10.) werden die Uhren in Deutschland und weiten Teilen Europas wieder um eine Stunde zurückgestellt.

Langschläfer können zum Ende der Sommerzeit eine Stunde länger im Bett bleiben. Um genau 3.00 Uhr müssen die Uhren wieder auf 2.00 Uhr zurückgedreht werden.

Damit zeigen die Uhren für die nächsten fünf Monate wieder die normale Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) an, bevor am 30. März nächsten Jahres wieder die Sommerzeit beginnt. Über die Wintermonate ist es dadurch morgens früher hell und nachmittags eher dunkel.

Zeitumstellung bei Funkuhren

Rund 100 Millionen Funkuhren werden am Sonntag über das Signal eines Sendeturms in Mainflingen bei Frankfurt (Main) automatisch umgestellt, alle anderen Zeitmesser müssen per Hand zurückgedreht werden.

Trotzdem reagiert nicht jede Funkuhr auf das Signal. "Die Leute rufen dann hier an und beschweren sich", sagte Ekkehard Peik aus dem Zeitlabor der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig, wo die Zeitumstellung geplant und gesteuert wird. "Die Batterie wird meist schwächer, sie empfangen kein Signal mehr - und das merken sie erst in dieser Nacht."

Darum gibt es die Zeitumstellung

Zweimal im Jahr werden in Deutschland und weiten Teilen Europas die Uhren jeweils eine Stunde vor- oder zurückgestellt. Das ist gesetzlich festgeschrieben - im Zeitgesetz der Bundesrepublik Deutschland.

Auch die beiden Tage für die Umstellung sind genau festgelegt: jeden letzten Sonntag im März werden die Uhren um eine Stunde vorgedreht, es gilt die Sommerzeit. Sie bleibt bis zum letzten Sonntag im Oktober aktuell. Dann springen die Zeiger um 60 Minuten zurück, und es gilt wieder die Normalzeit, die im Volksmund auch Winterzeit genannt wird.

Reaktion auf Ölkrise von 1973

Die jetzt gültige Regel zur Zeitumstellung wurde in Deutschland 1980 eingeführt. Damals galt die Überzeugung, dass durch eine bessere Nutzung des Tageslichts Energie gespart werden könne. Hintergrund dieser Überlegung waren unter anderem die Nachwirkungen aus der Zeit der Ölkrise von 1973.

Laut Erkenntnissen des Bundesumweltamtes spart man zwar während der Sommerzeit abends elektrisches Licht, allerdings werde dafür morgens mehr geheizt - vor allem in den kalten Monaten März, April und Oktober. Insgesamt steige der Energieverbrauch dadurch sogar.

 
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